| Allgemein |
| Anzahl der Ports | 16 |
| Schaltmodus | PS/2 oder USB |
| AutoScan-Intervalle | 3, 8, 15, 30 Sekunden |
| Maximale Auflösung | 1920 x 1440 |
| Kabellänge (Konsole) | 6 m |
| Kabellänge (PS/2-Server) | 9,1 m |
| Kabellänge (USB-Server) | 4,5 m |
| Unterstützte Betriebssysteme | Windows 98/Me/XP, Windows NT, Windows 2000 |
| Port-Auswahltasten | 8 |
| Anschlussart (Server) | HD15 |
| Anschlussart (Tastatur/Konsole) | 6-poliger Mini-DIN F oder USB Typ A F |
| Anschlussart (Maus/Konsole) | 6-poliger Mini-DIN F oder USB Typ A F |
| Anschlussart (Monitor) | HD15 |
| Schutzart | nicht angegeben |
| Rackhöhe | 1U |
| OSD-Funktionen | Verbindungsstatus, Zugriffssperre, Servernamen |
| Speicherart | nichtflüchtig |
| Kaskadierung | Master-Slave-Konfiguration |
| Maximale Serveranzahl (kaskadiert) | 136 |
| Kompatibilität | PS/2- und USB-Server, DDC2B |
| Lieferumfang | ServSwitch EC, AC-Netzadapter, Y-Adapterkabel für PS/2 User, Standfüsse, Montagehalterungen, Bedienungsanleitung |
Der BlackBox ServSwitch EC 16-Port ist ein KVM-Switch, der die Steuerung von bis zu 16 PS/2- oder USB-Servern über eine einzige Konsole ermöglicht. Er ist für Umgebungen konzipiert, in denen eine Mischung aus unterschiedlichen Servertypen und Konsolensteuergeräten vorliegt. Über einen Schiebeschalter an der Rückseite kann zwischen PS/2- und USB-Konsolenmodus gewählt werden, wodurch die Kompatibilität mit verschiedenen Eingabegeräten sichergestellt ist. Die Einheit ist 1U hoch und eignet sich somit für Rack-Montage, kann aber auch auf dem Desktop betrieben werden. Ein integriertes HD15-Anschlusskonzept reduziert die Anzahl der notwendigen Kabel, da Tastatur, Maus und Monitor über einen einzigen Anschluss pro Server verbunden werden. Dies optimiert den Platzbedarf und vereinfacht die Verkabelung in Serverräumen.
Einsatzbereiche
Der ServSwitch EC ist für IT-Infrastrukturen konzipiert, in denen mehrere Server über eine gemeinsame Konsole bedient werden müssen. Er ist besonders geeignet für Rechenzentren, Serverräume oder IT-Abteilungen, in denen Platzknappheit und eine übersichtliche Verkabelung von Vorteil sind. Die Unterstützung von PS/2- und USB-Servern ermöglicht die Integration verschiedener Hardwaregenerationen in einem Switch-System. Die Kaskadierungsfunktion erlaubt die Erweiterung der Plattform bis zu insgesamt 136 Servern, wobei der Master-Switch mindestens so viele Ports wie der Slave besitzen muss. Die Kombination mit reinen PS/2-Modellen (KV9004A, KV9008A, KV9016A) ist ebenfalls möglich.
Funktionen und Ausstattung im Detail
Der Switch verfügt über eine Bildschirmanzeige (OSD), die über eine Funktionstaste navigiert wird. Über die OSD-Schnittstelle können der Verbindungsstatus jedes Ports angezeigt, Server vor unbefugtem Zugriff gesperrt und Servernamen mit bis zu 14 Zeichen Länge zugewiesen werden. Die Namenseinträge werden im nichtflüchtigen Speicher gespeichert. Die Steuerung erfolgt über acht Port-Auswahltasten an der Vorderseite, über Hotkeys auf der Tastatur oder über die AutoScan-Funktion. Diese scannt in festgelegten Intervallen (3, 8, 15 oder 30 Sekunden) durch die angeschlossenen Server und wechselt automatisch, wobei Tastatur- oder Mausaktivitäten den Scanvorgang unterbrechen, bis die Aktivität endet.
Technik verständlich erklärt
Die Videoverbesserungstechnologie sorgt für eine hohe Bildqualität und unterstützt Auflösungen bis zu 1920 x 1440 Pixel. Die DDC2B-Kompatibilität ermöglicht die Kommunikation mit modernen digitalen Monitoren, um die Bildschirmeinstellungen automatisch an die jeweilige Anzeige anzupassen. Der Switch ist betriebssystemunabhängig und transparent für alle Anwendungen, was bedeutet, dass keine spezielle Software oder Treiberinstallation erforderlich ist. Die maximale Kabellänge beträgt an der Konsole 6 Meter, bei PS/2-Servern 9,1 Meter und bei USB-Servern 4,5 Meter.
Kompatibilität und Zubehör
Der ServSwitch EC ist mit ServSwitch-CPU-Kabeln für die EC-Serie kompatibel, einschließlich PS/2- und USB-Varianten in verschiedenen Längen (6, 10, 15, 30 Fuß). Die Kaskadierung mit anderen Modellen der EC-Serie sowie mit reinen PS/2-Modellen ist möglich, wobei die Portanzahl des Masters mindestens der des Slaves entsprechen muss.
Montage und Installation
Die Einheit ist für Rack-Montage ausgelegt und passt in einen 1U-Rackplatz. Im Lieferumfang sind Montagehalterungen und Standfüsse enthalten, sodass sie auch auf dem Desktop platziert werden kann. Der AC-Netzadapter ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten, ebenso wie ein Y-Adapterkabel für PS/2-User und eine Bedienungsanleitung. Die Installation erfolgt durch Verbinden der Server über HD15-Kabel und der Konsole über die entsprechenden Tastatur- und Mausanschlüsse (PS/2 oder USB). Die Konfiguration erfolgt über die OSD-Schnittstelle oder über Hotkeys.
Vorteile im Betrieb
Der ServSwitch EC reduziert die Anzahl der benötigten Eingabegeräte und Monitore, was die Arbeitsfläche und die Verkabelung im Serverraum vereinfacht. Die OSD-Funktionen ermöglichen eine zentrale Verwaltung der Serververbindungen, einschließlich Namenszuweisung und Zugriffssperre. Die AutoScan-Funktion sorgt für eine automatisierte Überwachung der Server, wodurch die Effizienz der Systemüberwachung gesteigert wird. Die Unterstützung von PS/2- und USB-Servern erhöht die Flexibilität bei der Hardwareauswahl.