BlackBox LFP403

BlackBox LFP403 SFP-Transceiver 1310 nm

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BlackBox LFP403 SFP-Transceiver 1310 nm

Lieske-Nr. 154116
Hersteller-Nr. LFP403
EAN-Code
Hersteller BlackBox
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Weitere Informationen zu BlackBox LFP403 SFP-Transceiver 1310 nm

Allgemein
Datenübertragungtransparent bis 155 Mbit/s
GlasfaserartSinglemode
Glasfaserkern9 Mikron
Wellenlänge1310 nm
Maximale Reichweite30 km
AnschlussDuplex LC
Betriebstemperatur-40 bis +85 °C
Lagertemperatur-40 bis +85 °C
Luftfeuchtigkeit5 bis 85 % (nicht kondensierend)
Maximale Höhe1800 m
ZulassungenCE, FCC, TUV, UL
ÜberwachungTemperatur, TX- und RX-Leistung, Spannung, Vorspannungsstrom, SFP-Typ, Glasfaserlänge, Wellenlänge, Bitrate
TAA-KonformitätJa
Erweiterte Diagnoseja
Der SFP-Transceiver des Herstellers BlackBox, Typ LFP403, ist ein modulares optisches Netzwerkmodul zur Anpassung eines SFP-Steckplatzes an eine Glasfaserschnittstelle. Er dient insbesondere in Datenkommunikationsanlagen und ermöglicht die Verbindung von Netzwerkgeräten über Glasfaserkabel. Das Modul ist für Datenübertragungsraten bis 155 Mbit/s ausgelegt und eignet sich daher für Ethernet, Fast Ethernet sowie 155-Mbit/s-ATM-Verbindungen. Aufgrund seiner Daten-Transparenz ist es mit verschiedenen Netzwerkstandards in diesem Geschwindigkeitsbereich kompatibel.

Einsatzbereiche
Der Transceiver wird in Netzwerkinfrastrukturen eingesetzt, bei denen eine Glasfaserverbindung erforderlich ist, beispielsweise in Backbone-Systemen, zwischen Switches oder Routern, oder in Verbindungen über größere Entfernungen. Er ist besonders geeignet für Anwendungen, bei denen eine hohe Zuverlässigkeit und eine lange Reichweite benötigt werden, wie in industriellen Umgebungen, bei Telekommunikationsanlagen oder in der Verbindung von Standorten über mehrere Kilometer.

Funktionen und Ausstattung im Detail
Das Modul verfügt über erweiterte Diagnosefunktionen, die eine kontinuierliche Überwachung verschiedener Parameter ermöglichen. Dazu gehören die Temperatur, die Sendeleistung (TX-Power), die Empfangsleistung (RX-Power), die Spannung sowie der Vorspannungsstrom. Diese Werte können über das Netzwerkgerät abgefragt werden, um den Betrieb des Transceivers zu überwachen und potenzielle Störungen frühzeitig zu erkennen. Zudem wird der SFP-Typ, die Glasfaserlänge, die Wellenlänge und die Bitrate überwacht, was die Fehlersuche und Wartung vereinfacht.

Technik verständlich erklärt
Der Transceiver nutzt Singlemode-Glasfaser mit einem Kern-Durchmesser von 9 Mikron und arbeitet bei einer Wellenlänge von 1310 nm. Diese Kombination ermöglicht eine maximale Reichweite von bis zu 30 km, was ihn für längere Verbindungen geeignet macht. Die Verbindung erfolgt über einen Duplex-LC-Anschluss, der standardmäßig in modernen Netzwerkgeräten verbaut ist. Die Betriebstemperatur reicht von -40 °C bis +85 °C, was eine Verwendung in extremen Umgebungen, wie beispielsweise im Außenbereich oder in industriellen Anlagen, ermöglicht. Die maximale Betriebshöhe beträgt 1800 m, wodurch auch Hochgebirgsanwendungen abgedeckt sind.

Kompatibilität und Zubehör
Das Modul ist für SFP-Steckplätze der meisten Netzwerkgeräte konzipiert und kann somit in Switches, Router oder andere Geräte mit SFP-Port integriert werden. Es ist im laufenden Betrieb austauschbar, was bedeutet, dass der Transceiver ohne Unterbrechung des Netzwerkbetriebs gewechselt werden kann, wenn sich die Anforderungen ändern. Die Zulassungen CE, FCC, TUV, UL bestätigen die Konformität mit internationalen Sicherheits- und Funktionsstandards. Die TAA-Konformität ist ebenfalls gegeben, was für öffentliche Aufträge in einigen Ländern relevant sein kann.

Montage und Installation
Die Installation erfolgt durch einfaches Einstecken des Moduls in den SFP-Steckplatz des Netzwerkgeräts. Keine zusätzlichen Werkzeuge oder Konfigurationen sind erforderlich. Die Verbindung zum Glasfaserkabel erfolgt über den integrierten Duplex-LC-Stecker. Die physischen Abmessungen betragen 5,6 cm (Höhe) × 1,52 cm (Breite) × 1,24 cm (Tiefe), und das Modul wiegt 0,016 kg, was eine kompakte und leichte Integration in bestehende Systeme ermöglicht.

Vorteile im Betrieb
Die erweiterte Diagnose ermöglicht eine proaktive Netzwerküberwachung und reduziert die Wartungszeit. Die hohe Betriebstemperaturstabilität und die lange Reichweite machen das Modul besonders für kritische Anwendungen geeignet. Die Hot-Swap-Fähigkeit erlaubt eine flexible Netzwerkgestaltung, ohne dass der Betrieb unterbrochen werden muss. Die Zulassungen und die TAA-Konformität erhöhen die Akzeptanz in professionellen und öffentlichen Umgebungen.
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