BlackBox LSP422

BlackBox LSP422 SFP+-Transceiver 10GBase-LR SM 1310 nm

BlackBox LSP422 SFP+-Transceiver 10GBase-LR SM 1310 nm

Lieske-Nr. 158391
Hersteller-Nr. LSP422
EAN-Code
Hersteller BlackBox
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Weitere Informationen zu BlackBox LSP422 SFP+-Transceiver 10GBase-LR SM 1310 nm

Allgemein
Transceiver-TypSFP+
Übertragungsrate10 Gbit/s
Glasfasertyp9-Mikron-Singlemode
Wellenlänge1310 nm
Maximale Reichweite10 km
AnschlussDuplex LC
Stromversorgungüber SFP-Käfig
Betriebstemperatur0 bis 70 °C
Lagertemperatur-40 bis 85 °C
Luftfeuchtigkeit im Betrieb5 bis 85 % nicht-kondensierend
Maximale Höhe1800 m
GehäusematerialMetall
KonformitätMSA SFF-8472, INF-8077i, ITU G.694.2
ZulassungenCE, FCC, TUV, UL
EMV-Schutzja
Digitaldiagnoseja
Loopback-Funktionja
Hot-swappableja
TAA-konformja
Der SFP+-Transceiver des Herstellers BlackBox, Typ LSP422, ist ein optischer Netzwerkmodul für 10-Gigabit-Ethernet-Anwendungen. Er dient der Datenübertragung über Singlemode-Glasfaser und ist speziell für Einsatzfälle in Unternehmensnetzen und Telekommunikationsinfrastrukturen konzipiert, wo hohe Bandbreite und lange Übertragungsstrecken erforderlich sind. Das Modul unterstützt die 10GBASE-LR-Standardisierung und ermöglicht eine maximale Reichweite von 10 km bei einer Wellenlänge von 1310 nm. Es ist mit einem Duplex-LC-Anschluss ausgestattet, der die Verbindung zu Standard-Glasfaserkabeln gewährleistet.

Einsatzbereiche
Der Transceiver ist für die Verwendung in Netzwerken ausgelegt, die eine hohe Datenrate und eine stabile Verbindung über längere Distanzen benötigen. Typische Einsatzszenarien umfassen die Verbindung von Switches, Routern oder Servern in Rechenzentren, bei der Verbindung von Standorten über Glasfaserleitungen oder in Backbone-Netzwerken. Die Singlemode-Technologie sorgt für eine geringe Dämpfung und minimale Signalverzerrung, was die Übertragung über 10 km ohne zusätzliche Verstärkung ermöglicht.

Funktionen und Ausstattung im Detail
Das Modul verfügt über ein Metallgehäuse, das eine effektive Abschirmung gegen elektromagnetische Verstörungen (EMV) bietet. Dies ist besonders wichtig in Umgebungen mit hohem elektromagnetischen Störpegel, wie in Serverräumen oder industriellen Anlagen. Bei Einsatz in verwalteten Netzwerkplattformen unterstützt der Transceiver digitale Diagnosefunktionen, die es ermöglichen, Parameter wie Temperatur, Spannung, Sendeleistung und Empfangspegel in Echtzeit zu überwachen. Zudem sind Loopback-Funktionen integriert, die bei Wartungs- und Fehlersuchvorgängen hilfreich sind, um die Integrität der Verbindung zu prüfen.

Technik verständlich erklärt
Der SFP+-Transceiver arbeitet mit einer Übertragungsrate von 10 Gbit/s, wobei die tatsächliche Geschwindigkeit zwischen 9,95 und 11,32 Gbit/s liegen kann. Dies entspricht der Spezifikation für 10-Gigabit-Ethernet. Die Stromversorgung erfolgt über den SFP-Käfig im Netzwerkgerät, wodurch keine externe Stromquelle benötigt wird. Die Wellenlänge von 1310 nm ist für Singlemode-Fasern optimiert und gewährleistet eine effiziente Signalübertragung über die maximale Reichweite von 10 km. Die Betriebstemperatur von 0 bis 70 °C macht das Modul für den Einsatz in standardisierten Server- und Netzwerkumgebungen geeignet, während die Lagertemperatur von -40 bis 85 °C eine sichere Lagerung unter verschiedenen Bedingungen ermöglicht.

Kompatibilität und Zubehör
Der Transceiver ist konform mit den Standards MSA SFF-8472 und INF-8077i, was eine hohe Interoperabilität mit anderen Netzwerkkomponenten gewährleistet. Die Konformität mit ITU G.694.2 unterstützt die Verwendung in breitbandigen Netzwerken. Die TAA-Konformität (Trade Agreements Act) macht das Modul für öffentliche und sensiblen Anwendungen in bestimmten Märkten geeignet. Es ist als hot-swappable ausgeführt, was bedeutet, dass es ohne Unterbrechung des Netzwerkbetriebs ausgetauscht werden kann. Dies ist besonders vorteilhaft bei Wartungsarbeiten oder bei der Ersetzung defekter Module.

Montage und Installation
Die Installation erfolgt durch einfaches Einstecken des Moduls in einen SFP+-Port eines Netzwerkgeräts. Die Verbindung zum Glasfaserkabel erfolgt über den integrierten Duplex-LC-Stecker. Keine zusätzlichen Werkzeuge oder Konfigurationen sind erforderlich, da das Modul Plug-and-Play-fähig ist. Die Hot-Swap-Fähigkeit ermöglicht den Austausch im laufenden Betrieb, wodurch Ausfallzeiten minimiert werden.

Vorteile im Betrieb
Die Kombination aus hoher Übertragungsrate, langer Reichweite und integrierten Diagnosefunktionen bietet eine zuverlässige und wartungsfreundliche Lösung. Die EMV-Abschirmung durch das Metallgehäuse sorgt für eine stabile Signalübertragung, auch in störungsanfälligen Umgebungen. Die TAA-Konformität erweitert den Einsatzbereich in bestimmten Branchen. Die Hot-Swap-Fähigkeit reduziert die Betriebsunterbrechungen bei Wartungsarbeiten.

Zulassungen
Das Modul erfüllt die Zulassungen, FCC, TUV und UL, was die Sicherheit und Konformität mit europäischen und amerikanischen Normen bestätigt.

Abmessungen und Gewicht
Das Modul hat die Abmessungen 5,6 cm (Höhe) × 1,52 cm (Breite) × 1,24 cm (Tiefe) und wiegt 0,016 kg. Diese kompakte Bauform ermöglicht die Integration in standardisierte Netzwerkgeräte ohne zusätzlichen Platzbedarf.

Umgebungsbedingungen
Der Betrieb ist bei einer Luftfeuchtigkeit von 5 bis 85 % (nicht-kondensierend) und einer maximalen Höhe von 1800 m über Meeresspiegel möglich. Die Lagertemperatur liegt zwischen -40 und 85 °C.

Weitere Eigenschaften
Das Modul ist TAA-konform, was für bestimmte öffentliche und sensiblen Anwendungen relevant ist. Es unterstützt die 10GBASE-LR-Standardisierung für Singlemode-Glasfaser und ist für den Einsatz in verwalteten Plattformen mit Diagnose- und Loopback-Funktionen ausgelegt.
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