Weitere Informationen zu Dold 0040621 AK9840.82 3AC50/60HZ 400V Asymmetrierelais
Technische Daten
1- / 3-phasig
3
Ausgangskontakte
2 Wechsler
Baubreite
70 mm
Gehäusebauform
Schaltschrank
Messbereich max.
3 AC 690 V
Standardmessbereich
3 AC 400 V
Gerätetyp
AK 9840
Ansprechverzögerung
Variante
Kontaktbestückung
2 Wechsler
Nennspannung
3AC 400 V 50/60 Hz
Das Dold Asymmetrierelais AK9840.82 ist ein Überwachungsgerät für Dreiphasennetze, das Spannungsasymmetrie, Unterspannung, Phasenausfall sowie falsche Phasenfolge erkennt. Es gehört zur VARIMETER-Serie und ist für den Einsatz in Schaltschränken konzipiert. Die Funktion basiert auf dem Ruhestromprinzip, bei dem das Ausgangsrelais im normalen Betrieb aktiviert ist und bei einem Fehlerzustand deaktiviert wird.
Einsatzbereiche
Das Asymmetrierelais ist für industrielle Anwendungen geeignet, insbesondere in Netzen mit Thyristoranlagen, automatischen Blindstromkompensationsanlagen oder Notstromversorgungen, die einen hohen Oberwellengehalt aufweisen. Es kann auch zur Überwachung von Netzen mit Neutralleiter eingesetzt werden, wobei der N-Anschluss nicht erforderlich ist. Die Nennspannung muss in diesem Fall auf die Dreieckspannung umgerechnet werden. Ein weiterer Einsatzfall ist die automatische Umschaltung auf Batteriespeisung von Sicherheitsbeleuchtungen bei einem Absinken der Netzspannung um 30 %, gemäß VDE 0108.
Funktionen und Ausstattung im Detail
Das Gerät erkennt Spannungsasymmetrie, die durch ungleiche Netzbelastung oder den Ausfall eines Außenleiters entstehen kann. Die Asymmetrie wird als Differenz zwischen zwei Spannungen erfasst, wodurch symmetrische Spannungsabsenkungen im Netz nicht ausgelöst werden, solange die Unterspannungserkennung (fest auf 0,7 U_N eingestellt) nicht unterschritten wird. Bei Überschreitung der eingestellten Asymmetrie oder bei Unterspannung wird das Ausgangsrelais nach einer einstellbaren Ansprechverzögerung deaktiviert. Bei falscher Phasenfolge erfolgt die Auslösung unverzögert. Die Rückspannungserkennung ist ebenfalls integriert; je nach Netzbedingungen wird die Rückspeisung entweder als Asymmetrie (verzögert) oder als falsche Phasenfolge (unverzögert) erkannt.
Technik verständlich erklärt
Die Messung erfolgt durch die Bestimmung des arithmetischen Mittels der drei Phasenspannungen. Das Gerät reagiert auf unsymmetrische Spannungsänderungen, die durch ungleiche Lastverteilung oder defekte Leiter verursacht werden. Die Ansprechverzögerung ist stufenlos einstellbar im Bereich von 0,5 bis 5 Sekunden. Die Einstellwerte für die Spannungsasymmetrie liegen zwischen 5 und 20 % der Nennspannung. Die Rückfallhysterese beträgt fest 0,98. Die LED-Anzeige signalisiert die Kontaktstellung: Bei aktiviertem Ausgangsrelais leuchtet die LED, bei Deaktivierung erlischt sie.
Kompatibilität und Zubehör
Das Gerät ist für Nennspannungen im Bereich von 3 AC 110 bis 690 V verfügbar, wobei weitere Spannungen auf Anfrage lieferbar sind. Die Frequenzbereichsabdeckung beträgt ±5 % bei 50 Hz und ±10 % bei 60 Hz. Die Oberwellenbeständigkeit ist für einen Klirrfaktor von bis zu 12 % ausgelegt. Die Kontaktbestückung umfasst 2 Wechsler, die für die Steuerung von Hilfsfunktionen oder Alarmen genutzt werden können. Die Baubreite beträgt 70 mm, was die Montage in Standard-Schaltschränken ermöglicht.
Montage und Installation
Die Installation erfolgt in einem Schaltschrank. Die Anschlüsse L1, L2 und L3 werden direkt an das zu überwachende Drehstromnetz angeschlossen. Die Ausgangskontakte (15-16, 15-18, 25-26, 25-28) dienen zur Steuerung externer Geräte. Die LED-Anzeige ermöglicht die visuelle Überprüfung des Betriebszustands. Die Einstellungen für Asymmetrie und Ansprechverzögerung erfolgen über die vorgesehenen Einstellmöglichkeiten am Gerät.
Vorteile im Betrieb
Die frühzeitige Erkennung von Spannungsstörungen ermöglicht präventive Wartungsmaßnahmen und verhindert Schäden an angeschlossenen Geräten. Die hohe Verfügbarkeit und Betriebssicherheit der Anlage werden durch die kontinuierliche Überwachung gewährleistet. Die einfache Installation ohne Hilfsspannung reduziert den Verdrahtungsaufwand. Die Robustheit gegenüber Oberwellen macht das Gerät auch für anspruchsvolle Industrieanwendungen geeignet. Die LED-Anzeige bietet eine schnelle visuelle Kontrolle des Betriebszustands.
Normen und Standards
Das Gerät entspricht der Norm IEC/EN 60255-1. Die Nennverbrauchswerte liegen bei ≤ 7,1 VA. Die Spannungsbereiche sind definiert als 0,7 bis 1,1 U_N (bei 50 Hz) bzw. 0,7 bis 1,2 U_N (bei 60 Hz) mit einer maximalen Verzögerung von 1,5 Sekunden. Die Frequenzbereiche sind ±5 % bei 50 Hz und ±10 % bei 60 Hz. Die Oberwellenbeständigkeit ist für einen Klirrfaktor von bis zu 12 % ausgelegt.
Funktionen und Ausstattung im Detail
Die Kontaktbestückung besteht aus 2 Wechsler, die für die Steuerung von Hilfsfunktionen oder Alarmen genutzt werden können. Die Baubreite beträgt 70 mm, was die Montage in Standard-Schaltschränken ermöglicht. Die LED-Anzeige signalisiert die Kontaktstellung: Bei aktiviertem Ausgangsrelais leuchtet die LED, bei Deaktivierung erlischt sie. Die Ansprechverzögerung ist stufenlos einstellbar im Bereich von 0,5 bis 5 Sekunden. Die Einstellwerte für die Spannungsasymmetrie liegen zwischen 5 und 20 % der Nennspannung. Die Rückfallhysterese beträgt fest 0,98. Die Rückspannungserkennung ist ebenfalls integriert; je nach Netzbedingungen wird die Rückspeisung entweder als Asymmetrie (verzögert) oder als falsche Phasenfolge (unverzögert) erkannt.
Kompatibilität und Zubehör
Das Gerät ist für Nennspannungen im Bereich von 3 AC 110 bis 690 V verfügbar, wobei weitere Spannungen auf Anfrage lieferbar sind. Die Frequenzbereichsabdeckung beträgt ±5 % bei 50 Hz und ±10 % bei 60 Hz. Die Oberwellenbeständigkeit ist für einen Klirrfaktor von bis zu 12 % ausgelegt. Die Kontaktbestückung umfasst 2 Wechsler, die für die Steuerung von Hilfsfunktionen oder Alarmen genutzt werden können. Die Baubreite beträgt 70 mm, was die Montage in Standard-Schaltschränken ermöglicht.
Montage und Installation
Die Installation erfolgt in einem Schaltschrank. Die Anschlüsse L1, L2 und L3 werden direkt an das zu überwachende Drehstromnetz angeschlossen. Die Ausgangskontakte (15-16, 15-18, 25-26, 25-28) dienen zur Steuerung externer Geräte. Die LED-Anzeige ermöglicht die visuelle Überprüfung des Betriebszustands. Die Einstellungen für Asymmetrie und Ansprechverzögerung erfolgen über die vorgesehenen Einstellmöglichkeiten am Gerät.
Vorteile im Betrieb
Die frühzeitige Erkennung von Spannungsstörungen ermöglicht präventive Wartungsmaßnahmen und verhindert Schäden an angeschlossenen Geräten. Die hohe Verfügbarkeit und Betriebssicherheit der Anlage werden durch die kontinuierliche Überwachung gewährleistet. Die einfache Installation ohne Hilfsspannung reduziert den Verdrahtungsaufwand. Die Robustheit gegenüber Oberwellen macht das Gerät auch für anspruchsvolle Industrieanwendungen geeignet. Die LED-Anzeige bietet eine schnelle visuelle Kontrolle des Betriebszustands.
Normen und Standards
Das Gerät entspricht der Norm IEC/EN 60255-1. Die Nennverbrauchswerte liegen bei ≤ 7,1 VA. Die Spannungsbereiche sind definiert als 0,7 bis 1,1 U_N (bei 50 Hz) bzw. 0,7 bis 1,2 U_N (bei 60 Hz) mit einer maximalen Verzögerung von 1,5 Sekunden. Die Frequenzbereiche sind ±5 % bei 50 Hz und ±10 % bei 60 Hz. Die Oberwellenbeständigkeit ist für einen Klirrfaktor von bis zu 12 % ausgelegt.