1 x G494-ZB4-AAP2;
2 x CPU fansinks;
8 x GPU power cables (16-pin, 150mm);
1 x L-shape Rail kit
Verpackungsbreite
1300 mm
Verpackungstiefe
800 mm
Verpackungshöhe
439 mm
Paketgewicht
68,8 kg
Der Gigabyte G494-ZB4-AAP2 ist ein 4U-Rack-Server im Barebone-Format, speziell für anspruchsvolle Rechenanwendungen wie Hochleistungsrechnen (HPC) und KI-Training entwickelt. Das System basiert auf einem AMD SoC-Chipsatz und unterstützt zwei AMD EPYC 9004 oder EPYC 9005 Prozessoren im Socket SP5. Es ist für die Integration von bis zu acht Dual-Slot PCIe Gen5-Grafikkarten ausgelegt, wobei die Unterstützung von NVIDIA H200 NVL PCIe-Grafikkarten mit 4-way NVLink-Bridges sowie NVIDIA RTX PRO™ 6000 Blackwell Server Edition-Grafikkarten spezifiziert ist. Die Plattform bietet eine hohe Erweiterbarkeit und ist für GPU-intensive Workloads konzipiert.
Einsatzbereiche
Der Server ist für den Einsatz in Rechenzentren und Serverräumen vorgesehen, wo hohe Rechenleistung, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit gefordert sind. Er eignet sich insbesondere für Anwendungen im Bereich der künstlichen Intelligenz, Datenanalyse und wissenschaftliches Rechnen, bei denen große Datenmengen verarbeitet und hohe Parallelverarbeitungskapazitäten benötigt werden.
Funktionen und Ausstattung im Detail
Das System verfügt über 48 DIMM-Slots für DDR5-SDRAM-Arbeitsspeicher, die in einem Dodeka-Kanal-Modus betrieben werden, um maximale Speicherkapazität und Bandbreite zu gewährleisten. Die Speicherarchitektur ermöglicht eine effiziente Datenverarbeitung bei hohen Lasten. Für die Speicherung sind 12 Hot-Swap-Bays für 6,3 cm ( 2,5 Zoll )-Laufwerke vorgesehen, die NVMe, SATA und SAS-4-Schnittstellen unterstützen. Zwei M.2-Steckplätze (PCIe Gen3 x4) ergänzen die Speicheroptionen. Die Erweiterbarkeit wird durch insgesamt 14 PCIe Gen5 x16-Steckplätze sichergestellt, wobei acht für Grafikkarten, zwei für FHHL-Steckplätze und ein weiterer FHHL-Steckplatz an der Frontseite sowie drei LP-Steckplätze vorgesehen sind.
Technik verständlich erklärt
Die Unterstützung von zwei AMD EPYC-Prozessoren im Socket SP5 ermöglicht eine hohe Rechenleistung und Skalierbarkeit. Die Dodeka-Kanal-Architektur des Arbeitsspeichers sorgt für eine hohe Bandbreite, die für datenintensive Anwendungen entscheidend ist. Die 14 PCIe Gen5 x16-Steckplätze bieten ausreichend Anschlüsse für Grafikkarten und andere Erweiterungskarten, wobei die Unterstützung von bis zu acht GPUs die Plattform für KI- und HPC-Anwendungen besonders geeignet macht. Die integrierte Grafikkarte Aspeed AST2600 unterstützt Fernwartung und -überwachung, was die Betriebssicherheit erhöht.
Kompatibilität und Zubehör
Der Server ist mit zwei AMD EPYC 9004 oder 9005 Prozessoren kompatibel. Die Speicherlaufwerke können in Form von HDDs, SSDs, NVMe, SATA oder SAS-4 betrieben werden. Die Netzwerkintegration erfolgt über zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse (10/100/1000 Mbit/s) basierend auf dem Intel® I350-AM2-LAN-Controller. Für die Stromversorgung sind vier redundante 3000-Watt-Netzteile vorgesehen, die mit 80 PLUS Titanium-Zertifizierung ausgestattet sind. Die Verpackung enthält zwei CPU-Fansinks, acht GPU-Power-Kabel (16-polig, 150 mm) und ein L-Form-Rail-Kit.
Montage und Installation
Der Server ist als 4U-Rack-System ausgelegt und wird mit einem L-Form-Rail-Kit geliefert, das die Montage in Standard-Rack-Systemen ermöglicht. Die Installation erfordert die Montage der Prozessoren, Arbeitsspeicher, Speicherlaufwerke und Grafikkarten sowie die Verkabelung der Stromversorgung. Die Hot-Swap-Bays erleichtern die Wartung und Austausch von Laufwerken ohne Systemabsturz.
Vorteile im Betrieb
Die redundante Stromversorgung mit vier 3000-Watt-Netzteilen und 80 PLUS Titanium-Zertifizierung gewährleistet hohe Effizienz und Zuverlässigkeit auch unter Last. Die 14 Lüfter mit 6 cm Durchmesser sorgen für effiziente Kühlung, wodurch die Betriebssicherheit erhöht wird. Die integrierten LED-Anzeigen für HDD, SSD und Systemzustand sowie der Ein-/Ausschalter und Reset-Knopf erleichtern die Betriebssicherheit. Die Betriebstemperatur liegt zwischen 10 und 35 °C, die relative Luftfeuchtigkeit im Betrieb beträgt 8–80 %, was den Einsatz in standardisierten Rechenzentren ermöglicht.