| Allgemein |
| Anzahl serielle Ports | 1 |
| Seriell Schnittstelle | RS-232 |
| Anschluss seriell | DB9 |
| Netzwerkanschluss | Ethernet |
| Treiberunterstützung | Real COM/TTY |
| Betriebssystemunterstützung | Windows, Linux |
| Konfiguration | Telnet, Web-Browser, Windows-Dienstprogramm |
| ESD-Schutz | 15 KV |
| Netzwerkmanagement | SNMP MIB-II |
Der Moxa NPort 5110 (EU) ist ein industrieller
Device-Server mit einem seriellen Port, der speziell für die Integration von RS-232-Geräten in ein Ethernet-Netzwerk entwickelt wurde. Er ermöglicht den Zugriff auf serielle Endgeräte wie Kartenleser oder Zahlungsterminals über ein IP-basiertes LAN, wodurch die Kommunikation zwischen Legacy-Hardware und modernen Netzwerksystemen vereinfacht wird. Die kompakte Bauform macht ihn besonders geeignet für Einbau in bestehende Infrastrukturen, wo Platz und Zuverlässigkeit im Vordergrund stehen.
Einsatzbereiche
Der NPort 5110 (EU) wird eingesetzt, um serielle Geräte, die über eine RS-232-Schnittstelle verfügen, in ein Ethernet-Netzwerk einzubinden. Dies ist insbesondere in industriellen Umgebungen, im Einzelhandel oder in Verwaltungseinrichtungen relevant, wo alte Geräte weitergenutzt werden sollen, ohne dass eine umfassende Hardware-Modernisierung erforderlich ist. Die direkte Netzwerkverbindung ermöglicht eine zentrale Steuerung und Überwachung der Geräte über das Netzwerk.
Funktionen und Ausstattung im Detail
Der Device-Server verfügt über einen seriellen Port mit
RS-232-Schnittstelle, der über einen
DB9-Anschluss realisiert ist. Dieser Port ermöglicht die Verbindung zu Standard-serialen Geräten. Die Netzwerkkommunikation erfolgt über einen
Ethernet-Anschluss, der die Integration in bestehende LAN-Infrastrukturen ermöglicht. Die Konfiguration des Geräts kann über verschiedene Wege erfolgen: über
Telnet, über einen
Web-Browser oder mittels eines
Windows-Dienstprogramms, das auch die gleichzeitige Konfiguration mehrerer Geräteserver unterstützt.
Technik verständlich erklärt
Der NPort 5110 (EU) arbeitet als Brücke zwischen seriellen Geräten und dem Netzwerk. Er simuliert eine serielle Schnittstelle am PC über
Real COM/TTY-Treiber, die unter
Windows und
Linux verfügbar sind. Dadurch kann die Software auf dem PC direkt mit dem seriellen Gerät kommunizieren, als ob es lokal angeschlossen wäre. Die Kommunikation erfolgt über TCP/IP, wodurch die Geräte über das Netzwerk erreichbar sind. Der integrierte
ESD-Schutz von 15 KV schützt die seriellen Signale vor elektrostatischen Entladungen, was die Zuverlässigkeit in industriellen Umgebungen erhöht.
Kompatibilität und Zubehör
Der Device-Server ist kompatibel mit Betriebssystemen wie
Windows und
Linux, wobei die Treiberunterstützung für die Real COM/TTY-Schnittstelle gewährleistet ist. Die Netzwerkmanagement-Funktionen basieren auf
SNMP MIB-II, was die Integration in bestehende Netzwerküberwachungssysteme ermöglicht. Die Konfiguration erfolgt über standardisierte Protokolle, sodass keine speziellen Tools erforderlich sind.
Montage und Installation
Die Installation erfolgt durch Anschluss des seriellen Geräts am DB9-Port und Verbindung des Device-Servers über Ethernet an das Netzwerk. Die Konfiguration kann über einen Web-Browser oder Telnet durchgeführt werden, wobei die Einstellungen wie IP-Adresse, Portnummer und Betriebsmodus angepasst werden können. Das Windows-Dienstprogramm ermöglicht die zentrale Verwaltung mehrerer NPort-Geräte.
Vorteile im Betrieb
Der Einsatz des NPort 5110 (EU) reduziert die Notwendigkeit für zusätzliche Hardware oder Software-Adapter. Die direkte Netzwerkintegration ermöglicht eine flexible Platzierung der seriellen Geräte, da sie nicht mehr direkt am PC angeschlossen sein müssen. Die Unterstützung von SNMP MIB-II ermöglicht eine einfache Integration in Netzwerkmanagement-Systeme, wodurch die Überwachung und Wartung der Geräte effizienter gestaltet werden kann. Die integrierte Schutzfunktion gegen ESD erhöht die Betriebssicherheit in Umgebungen mit erhöhter elektrostatischer Belastung.