Weitere Informationen zu Moxa NPort 5210A-DB9 male Device-Server 2-Port RS-232
Allgemein
Anschluss
DB9 male
Betriebsspannung
12~48 VDC
Betriebstemperatur
0~60 °C
Ethernet-Unterstützung
10/100M
Betriebsmodi
TCP-Server, TCP-Client, UDP
ESD-Schutz
15 kV
Netzwerkmanagement
SNMP MIB-II
ADDC-Funktion
Real COM/TTY-Treiber
Der Moxa NPort 5210A - DB9 male ist ein Device-Server für die Vernetzung serieller Geräte über ein TCP/IP-Netzwerk. Er ermöglicht den Zugriff auf RS-232-Geräte über Ethernet, wodurch bestehende serielle Peripherie in moderne Netzwerke integriert werden kann. Das Gerät ist kompakt dimensioniert und für eine einfache Installation in industriellen oder Büro-Umgebungen ausgelegt. Es unterstützt die Übertragungsraten von 10/100 Mbit/s über Ethernet und ist für Betriebsspannungen zwischen 12 und 48 VDC ausgelegt. Die Betriebstemperatur reicht von 0 bis 60 °C, was eine Verwendung in Innenräumen sowie in kontrollierten Außenbereichen ermöglicht.
Einsatzbereiche
Der NPort 5210A eignet sich für Anwendungen, bei denen serielle Geräte wie Messgeräte, Sensoren, Drucker oder industrielle Steuerungen über ein Netzwerk angesprochen werden sollen. Er ist besonders nützlich in Umgebungen, in denen bestehende Software auf COM- oder TTY-Ports basiert, aber eine Netzwerkintegration erforderlich ist. Die Integration erfolgt ohne Änderung der bestehenden Software, da die Real COM/TTY-Treiber eine nahtlose Kommunikation über TCP/IP ermöglichen.
Funktionen und Ausstattung im Detail
Das Gerät bietet verschiedene Betriebsmodi: TCP-Server, TCP-Client und UDP, die die Kompatibilität mit Standardnetzwerk-APIS wie Winsock oder BSD Sockets gewährleisten. Die patentierte ADDC-Funktion (Automatic Data Direction Control) unterstützt RS-485-Verbindungen mit zwei und vier Leitern und ermöglicht eine automatische Steuerung der Datenrichtung. Dies ist besonders vorteilhaft bei bidirektionalen Kommunikationsverbindungen. Zudem ist ein integrierter 15 kV ESD-Schutz für alle seriellen Signale vorhanden, der das Gerät vor statischen Entladungen schützt und die Zuverlässigkeit in industriellen Umgebungen erhöht.
Technik verstaendlich erklaert
Der NPort 5210A fungiert als Brücke zwischen seriellen Geräten und einem Ethernet-Netzwerk. Über den DB9-Male-Anschluss wird das serielle Gerät angeschlossen, während das Gerät selbst über Ethernet in das Netzwerk integriert wird. Die Kommunikation erfolgt über standardisierte TCP/IP-Protokolle, wodurch die Datenübertragung von und zu dem seriellen Gerät über das Netzwerk möglich ist. Die Nutzung von Real COM/TTY-Treibern ermöglicht es, bestehende Software, die auf COM-Ports zugreift, unverändert weiterzuverwenden, indem der Device-Server als virtueller COM-Port erscheint.
Kompatibilitaet und Zubehoer
Das Gerät ist mit Standard-TCP/IP-Protokollen kompatibel und kann in Netzwerken mit Windows- oder Linux-basierten Systemen eingesetzt werden. Die Konfiguration erfolgt über ein Windows-Dienstprogramm, das die Einstellung mehrerer Geräteserver vereinfacht. Für Netzwerkmanagement ist SNMP MIB-II integriert, was die Überwachung und Steuerung des Geräts über Netzwerkmanagement-Systeme ermöglicht.
Montage und Installation
Die Installation erfolgt durch Anschluss des seriellen Geräts am DB9-Male-Port und Verbindung des Device-Servers über Ethernet an das Netzwerk. Die Stromversorgung erfolgt über eine externe Spannungsquelle im Bereich von 12 bis 48 VDC. Die kompakte Bauform ermöglicht eine flexible Montage, beispielsweise in Schaltschränken oder an Wänden. Die Konfiguration erfolgt über das Windows-Dienstprogramm, das die Einstellung von IP-Adresse, Port-Nummer und Betriebsmodus ermöglicht.
Vorteile im Betrieb
Der Einsatz des NPort 5210A ermöglicht eine flexible und skalierbare Integration serieller Geräte in bestehende Netzwerke. Die Nutzung von Standardprotokollen und Treibern reduziert die Komplexität der Systemintegration. Die integrierte ESD-Schutzfunktion erhöht die Robustheit des Geräts, und die Unterstützung mehrerer Betriebsmodi bietet Flexibilität bei der Kommunikationsgestaltung. Die Netzwerküberwachung über SNMP MIB-II ermöglicht eine zentrale Verwaltung und Diagnose des Geräts.