| Allgemein |
| Serielle Schnittstellenanzahl | 2 |
| Serielle Schnittstellenart | RS-422/485 |
| Serielle Schnittstellenanschluss | Terminalblock |
| Serielle Isolation | 2 kV optisch |
| Ethernet-Schnittstelle | 1x 10/100BaseT(X) RJ45-Port |
| Ethernet-Isolation | 1,5 kV magnetisch |
| Unterstützte Baudraten | 110 bis 230400 bps |
| Datenbits | 5, 6, 7, 8 |
| Stoppbits | 1, 1.5, 2 |
| Parität | Keine, Gerade, Ungerade, Space, Mark |
| Flusskontrolle | XON/XOFF |
| Pull-up/Pull-down Widerstände | 1 kΩ fest |
| RS-485 Datenrichtungssteuerung | ADDC (automatisch) |
| Netzwerkprotokolle | TCP/IP, UDP, ICMP, ARP, DHCP, DNS, HTTP, BOOTP, Telnet, SNMPv1, SNTP, SMTP |
| Treiberunterstützung | Windows (95 bis 11), Server-Betriebssysteme, Embedded CE, Linux (2.4.x bis 6.x), UNIX, macOS (10.x bis 14), Android API ab 3.1.x |
| VM-Support | VMware, Parallels, Fusion |
| MIB | RFC1213, RFC1317 |
| Sicherheitsfunktionen | Authentifizierung über lokale Datenbank |
| Zuverlässigkeit | Watchdog-Timer integriert |
| Alarmfunktionen | Summer, Echtzeituhr (RTC) |
| Stromversorgung | 12–48 VDC |
| Stromaufnahme | 365 mA @ 12 VDC |
| Stromanschluss | abnehmbarer 3-poliger Terminalblock |
| Gehäuse | Metall |
| Montage | Tisch, DIN-Schiene (optional), Wand |
| Betriebstemperatur | 0 bis 55 °C |
| Lagertemperatur | -40 bis 75 °C |
| Luftfeuchtigkeit | 5–95 % (nicht kondensierend) |
| EMC | EN 55032/35 |
| EMI | CISPR 32, FCC Klasse A |
| EMS | IEC 61000-4-2 bis -4-11 |
| Sicherheit | UL 60950-1 |
| Maritime Zulassung | DNV |
| Umweltschutz | RoHS, CRoHS, WEEE |
Der Moxa NPort 5232I ist ein industrieller
Device-Server mit zwei seriellen Ports, der speziell für die Integration von RS-422/485-Geräten in
Ethernet-basierte Netzwerke entwickelt wurde. Er ermöglicht die Kommunikation zwischen seriellen Peripheriegeräten und Netzwerk-Systemen über IP-basierte Protokolle und ist somit eine zentrale Komponente in
industriellen Automatisierungsanlagen sowie in Anwendungen mit
Fernzugriff. Die robuste
Metallkonstruktion und die Unterstützung vielfältiger Betriebsmodi machen ihn für anspruchsvolle Umgebungen geeignet.
Einsatzbereiche
Der NPort 5232I findet Einsatz in industriellen Umgebungen, wo serielle Geräte wie Sensoren, Steuerungen, Messgeräte oder Drucker in bestehende Netzwerke integriert werden müssen. Er ist besonders vorteilhaft in Anlagen, die über
RS-422/485-Schnittstellen verfügen, aber über Ethernet-Netzwerke gesteuert oder überwacht werden sollen. Die Unterstützung von
Fernzugriff ermöglicht die Remote-Steuerung und -Diagnose von Geräten, was Wartungs- und Betriebskosten senken kann.
Funktionen und Ausstattung im Detail
Der Device-Server verfügt über zwei serielle Ports, die über einen
Terminalblock angeschlossen werden. Die Schnittstellen unterstützen
RS-422/485 in 4- und 2-Draht-Technik, wobei die Datenrichtung bei RS-485 automatisch über
ADDC (automatische Datenrichtungssteuerung) geregelt wird. Die Baudraten können zwischen
110 und 230400 bps eingestellt werden, wobei auch verschiedene Datenformate wie
5 bis 8 Datenbits,
1, 1.5 oder 2 Stoppbits sowie
Paritätsarten (keine, gerade, ungerade, Space, Mark) konfiguriert werden können. Die Flusskontrolle erfolgt über
XON/XOFF. Die seriellen Signale sind über
Pull-up/Pull-down-Widerstände von 1 kΩ fest vorgegeben.
Technik verständlich erklärt
Der NPort 5232I bietet eine
2-kV-Isolation der seriellen Schnittstellen, wobei die Isolation optisch erfolgt, um elektrische Störungen und Überspannungen zu verhindern. Die Ethernet-Schnittstelle ist mit
1,5 kV magnetischer Isolation ausgestattet, was zusätzlichen Schutz vor transienten Spannungen bietet. Die integrierte
Echtzeituhr (RTC) und der
Summer dienen als Alarmfunktionen, um z. B. Netzwerk- oder Gerätedefekte visuell und akustisch zu signalisieren. Ein integrierter
Watchdog-Timer sorgt dafür, dass das Gerät bei Systemausfällen automatisch neu gestartet wird, was die Betriebssicherheit erhöht.
Kompatibilität und Zubehör
Der Device-Server unterstützt eine Vielzahl von
Netzwerkprotokollen, darunter
TCP/IP, UDP, ICMP, ARP, DHCP, DNS, HTTP, BOOTP, Telnet, SNMPv1, SNTP, SMTP. Die Treiberunterstützung umfasst Betriebssysteme wie
Windows (95 bis 11), Server-Betriebssysteme, Embedded CE, Linux (2.4.x bis 6.x), UNIX, macOS (10.x bis 14), Android API ab 3.1.x sowie Virtualisierungsplattformen wie
VMware, Parallels, Fusion. Die Netzwerkmanagementfunktionen umfassen
SNMPv1 mit Unterstützung der MIBs
RFC1213 und
RFC1317, was die Integration in bestehende Netzwerk-Management-Systeme ermöglicht.
Montage und Installation
Das Gerät kann auf
Tisch, an der
Wand oder optional auf einer
DIN-Schiene montiert werden. Das Gehäuse ist aus Metall gefertigt und bietet einen hohen mechanischen Schutz. Die Abmessungen betragen
90 x 100.4 x 35 mm (mit Montageohren) bzw.
67 x 100.4 x 35 mm (ohne). Die Stromversorgung erfolgt über einen
abnehmbaren 3-poligen Terminalblock mit einer Eingangsspannung von
12 bis 48 VDC. Bei 12 VDC beträgt der Stromverbrauch
365 mA.
Vorteile im Betrieb
Der NPort 5232I zeichnet sich durch eine hohe Zuverlässigkeit aus, was durch eine
MTBF von 309.383 Stunden (nach Telcordia Standard TR/SR) belegt wird. Die
Sicherheitsfunktionen umfassen eine Authentifizierung über eine lokale Datenbank, was den Zugriff auf das Gerät kontrolliert. Die Unterstützung vielfältiger Betriebsmodi wie
Real COM, TCP Client/Server, UDP, Reverse Telnet, Ethernet Modem ermöglicht eine flexible Anpassung an unterschiedliche Anwendungsszenarien. Die integrierten Alarmfunktionen und der Watchdog-Timer erhöhen die Betriebssicherheit in kritischen Anlagen.
Standards und Zertifizierungen
Das Gerät erfüllt die
EMC-Richtlinien EN 55032/35, die
EMI-Normen CISPR 32 und FCC Klasse A, sowie die
EMS-Normen IEC 61000-4-2 bis -4-11. Die Sicherheitszulassung erfolgt nach
UL 60950-1, und es verfügt über eine
maritime Zulassung nach DNV. Die Umweltstandards
RoHS, CRoHS, WEEE sind ebenfalls eingehalten. Die Betriebstemperatur liegt zwischen
0 und 55 °C, die Lagertemperatur zwischen
-40 und 75 °C, bei einer Luftfeuchtigkeit von
5 bis 95 % (nicht kondensierend).