| Allgemein |
| Ethernet-Schnittstelle | 1x 10/100BaseT(X) RJ45-Port |
| Magnetische Isolation | 1,5 kV |
| Serielle Schnittstellen | 4x RS-422/485 |
| Betriebsmodi | Real COM, TCP Server, TCP Client, UDP, Ethernet Modem, Pair Connection, Reverse Telnet, Deaktiviert |
| Baudraten | 50 bis 921.600 bps |
| Datenbits | 5, 6, 7, 8 |
| Stoppbits | 1, 1.5, 2 |
| Parität | Keine, Gerade, Ungerade, Space, Mark |
| RS-485 Pull-High/Low Widerstände | 1 kΩ, 150 kΩ |
| Datenrichtungssteuerung | ADDC (Auto Data Direction Control) |
| Stromversorgung | 2 Eingänge |
| Eingangsspannung | 12–48 VDC |
| Stromaufnahme | 320 mA @ 12 VDC |
| Anschluss Stromversorgung | 1x 3-poliger Terminalblock, 1x Hohlstecker |
| Zuverlässigkeit | Watchdog-Timer, Summer, Echtzeituhr (RTC) |
| Gehäuse | Metall |
| Bedienung | LCD-Display und Tasten |
| Montage | Tisch, DIN-Schiene (optional), Wand |
| Betriebstemperatur | 0 bis 55 °C |
| Lagertemperatur | -40 bis 75 °C |
| Luftfeuchtigkeit | 5–95 % (nicht kondensierend) |
| Zertifizierungen | EMV: EN 55032/35, EMI: CISPR 32, FCC Klasse A, EMS: IEC 61000-4-2 bis -4-11, Sicherheit: UL 62368-1, Marine: DNV |
| MTBF | 826.688 Stunden (Telcordia TR/SR) |
| Konfiguration | Telnet-Konsole, Windows Utility, Web Console (HTTP/HTTPS) |
| Netzwerkdienste | ARP, BOOTP, DHCP, DNS, ICMP, IPv4, LLDP, Rtelnet, SMTP, SNMPv1/v2c, TCP/IP, Telnet, UDP |
| Filter | IGMP v1/v2 |
| Zeitmanagement | SNTP |
| Treiberunterstützung | Windows 95 bis 11, Server 2000 bis 2022, Linux Kernel 2.4.x bis 6.x, macOS 10.12 bis 11.x, Android API ab 3.1.x, UNIX: SCO, QNX, Solaris, FreeBSD, AIX, HP-UX, VM-Plattformen: VMware, Fusion, Parallels |
| Sicherheitsfunktionen | Authentifizierung: lokale Datenbank, Verschlüsselung: HTTPS, AES-128, RSA-1024, SHA-1, SHA-256, Sicherheitsprotokolle: TLS 1.2, SNMPv3 |
Der Moxa NPort 5430 ist ein 4-Port
Device-Server für serielle Schnittstellen, der
RS-422/485-Geräte in bestehende
Ethernet-Netzwerke integriert. Das Gerät dient der Kommunikation zwischen älteren, seriellen Peripheriegeräten und modernen Netzwerkumgebungen, insbesondere in
industriellen Automatisierungs- und Überwachungssystemen. Es ermöglicht die Fernsteuerung, -überwachung und -konfiguration von seriellen Endgeräten über IP-basierte Netzwerke, wobei die Datenübertragung über das Ethernet-Netzwerk erfolgt. Die
Ethernet-Schnittstelle unterstützt 10/100BaseT(X) über einen RJ45-Port und bietet eine magnetische Isolation von 1,5 kV, was die Störfestigkeit erhöht. Die seriellen Schnittstellen sind als Terminalblock ausgeführt und unterstützen vier unabhängige RS-422/485-Kanäle.
Einsatzbereiche umfassen industrielle Steuerungssysteme, Gebäudeautomation, Energieversorgungsanlagen und maritime Anwendungen, wo robuste und zuverlässige Kommunikation erforderlich ist. Die
Sicherheitsfunktionen umfassen Authentifizierung über eine lokale Datenbank, Verschlüsselung mit AES-128, RSA-1024, SHA-1 und SHA-256 sowie die Unterstützung von
TLS 1.2 und
SNMPv3, was die Kommunikation vor unbefugtem Zugriff schützt. Die Konfiguration erfolgt über eine Web-Console (HTTP/HTTPS), Telnet-Konsole oder ein Windows-Utility, wodurch die Bedienung auch für technisch versierte Benutzer einfach gestaltet ist.
Funktionen und Ausstattung im Detail beinhalten eine Vielzahl von Betriebsmodi wie Real COM, TCP Server, TCP Client, UDP, Ethernet Modem, Pair Connection und Reverse Telnet. Die Baudraten können zwischen 50 und 921.600 bps eingestellt werden, wobei die Datenbits (5–8), Stoppbits (1, 1.5, 2) und Paritätsarten (keine, gerade, ungerade, Space, Mark) flexibel konfiguriert werden können. Für RS-485-Schnittstellen sind Pull-High/Low-Widerstände von 1 kΩ und 150 kΩ verfügbar. Die Datenrichtungssteuerung erfolgt über ADDC (Auto Data Direction Control), was die Kommunikation in bidirektionalen RS-485-Netzen vereinfacht.
Technik verständlich erklärt zeigt, dass der NPort 5430 als Brücke zwischen seriellen Geräten und Ethernet-Netzwerken fungiert. Die seriellen Daten werden in IP-Pakete umgewandelt und über das Netzwerk übertragen. Die integrierte
Echtzeituhr (RTC) und der
Watchdog-Timer sorgen für eine automatische Wiederherstellung im Fehlerfall, was die Betriebssicherheit erhöht. Die
dualen Stromversorgungseingänge (12–48 VDC, mit 24 VDC für DNV-konforme Anwendungen) ermöglichen eine redundante Stromversorgung, was in kritischen Anlagen wichtig ist. Die Stromaufnahme beträgt 320 mA bei 12 VDC.
Kompatibilität und Zubehör umfasst eine breite Palette von Betriebssystemen: Windows 95 bis 11, Server 2000 bis 2022, Linux Kernel 2.4.x bis 6.x, macOS 10.12 bis 11.x, Android API ab 3.1.x, verschiedene UNIX-Systeme (SCO, QNX, Solaris, FreeBSD, AIX, HP-UX) sowie VM-Plattformen wie VMware, Fusion und Parallels. Die Netzwerkdienste umfassen ARP, BOOTP, DHCP, DNS, ICMP, IPv4, LLDP, Rtelnet, SMTP, SNMPv1/v2c, TCP/IP, Telnet und UDP. Die Zeitsteuerung erfolgt über SNTP.
Montage und Installation erfolgen über Tisch, Wand oder optional über DIN-Schiene. Das robuste
Metallgehäuse schützt vor mechanischen Einwirkungen. Die Abmessungen betragen 181 x 103 x 33 mm mit Montageohren und 158 x 103 x 33 mm ohne. Das Gewicht beträgt 740 g. Die Bedienung erfolgt über ein LCD-Display und Tasten, was eine lokale Steuerung und Statusanzeige ermöglicht.
Vorteile im Betrieb liegen in der hohen Zuverlässigkeit, die durch die redundante Stromversorgung, den Watchdog-Timer und das robuste Gehäuse erreicht wird. Die Betriebstemperatur reicht von 0 bis 55 °C, die Lagertemperatur von -40 bis 75 °C, wobei die Luftfeuchtigkeit zwischen 5 und 95 % (nicht kondensierend) liegen darf. Die Zertifizierungen umfassen EMV (EN 55032/35), EMI (CISPR 32, FCC Klasse A), EMS (IEC 61000-4-2 bis -4-11), Sicherheit (UL 62368-1) und Marine (DNV). Die MTBF beträgt 826.688 Stunden nach Telcordia TR/SR. Die Garantie beträgt 5 Jahre.
Zentrale Begriffe im Text:
Device-Server,
RS-422/485,
Ethernet-Netzwerk,
TLS 1.2,
SNMPv3,
Watchdog-Timer.