| Allgemein |
| Anzahl serieller Ports | 16 |
| Seriell-Standard | RS-232 |
| Seriell-Anschluss | 8-Pin RJ45 |
| Ethernet-Schnittstelle | 1x 10/100BaseT(X) RJ45 |
| Magnetische Isolation | 1,5 kV |
| Betriebssystemkompatibilität | Windows 95 bis 11, Server 2003 bis 2022, Linux Kernel 2.4.x bis 6.x, macOS 10.12–10.15, 11.x, Android API ab 3.1.x, VMware ESXi, Fusion, Parallels |
| Konfiguration | Telnet Console, Web Console (HTTP/HTTPS), Windows Utility |
| Unterstützte Protokolle | ARP, BOOTP, DHCP Client, DNS, HTTP, HTTPS, ICMP, IPv4, LLDP, RFC2217, Rtelnet, PPP, SLIP, SMTP, SNMPv1/v2c, TCP/IP, Telnet, UDP |
| Sicherheitsprotokolle | HTTPS (TLS 1.2), SNMPv3 |
| Verschlüsselung | AES-128, RSA-1024, SHA-1, SHA-256 |
| Authentifizierung | Lokale Datenbank |
| Betriebsmodi | Real COM, TCP Server, TCP Client, UDP, Ethernet Modem, Pair Connection, Reverse Telnet, RFC2217, Deaktiviert |
| Baudrate | 50 bis 921.600 bps |
| Datenbits | 5, 6, 7, 8 |
| Stoppbits | 1, 1.5, 2 |
| Parität | Keine, Gerade, Ungerade, Space, Mark |
| Flusskontrolle | Keine, RTS/CTS, DTR/DSR, XON/XOFF |
| Signale | TxD, RxD, RTS, CTS, DTR, DSR, DCD, GND |
| Stromversorgung | 100 bis 240 VAC |
| Stromfrequenz | 47–63 Hz |
| Stromaufnahme | 141 mA |
| Zuverlässigkeit | Watchdog-Timer integriert (automatischer Neustart) |
| Gehäuse | Metall |
| Bedienung | LCD-Display, Konfigurationstasten |
| Montage | 19-Zoll-Rackmontage |
| Betriebstemperatur | 0 bis 60 °C |
| Lagertemperatur | -20 bis 70 °C |
| Luftfeuchtigkeit | 5–95 % (nicht kondensierend) |
| Zertifizierungen | EN 55032/35, CISPR 32, FCC Part 15B Klasse A, IEC 61000-4-2 bis -4-11, UL 62368-1, EN 55011:2007+A2, EN 60601-1-2:2007 |
| MTBF | 680.154 Stunden (MIL-HDBK-217F) |
Der NPort 5610-16 von Moxa ist ein industrietauglicher
Device-Server mit 16 seriellen RS-232-Anschlüssen, der für den Einsatz in zentralen, rackmontierten Netzwerkinfrastrukturen konzipiert ist. Das Gerät ermöglicht die Integration von seriellen Geräten in IP-basierte Netzwerke und ist besonders für Anwendungen in der industriellen Automatisierung, bei Versorgungsunternehmen sowie in medizinischen Einrichtungen geeignet. Die seriellen Schnittstellen sind als 8-Pin RJ45-Steckverbinder ausgeführt, was eine standardisierte und robuste Verbindung gewährleistet. Das Metallgehäuse ist für den Einbau in 19-Zoll-Racks ausgelegt und bietet mechanische Stabilität sowie Schutz vor Umwelteinflüssen.
Einsatzbereiche
Der NPort 5610-16 wird in Umgebungen eingesetzt, in denen serielle Geräte wie Messgeräte, Sensoren, Steuerungen oder medizinische Geräte über ein Netzwerk angesprochen werden müssen. Die Unterstützung von Protokollen wie TCP/IP, UDP, RFC2217 und SNMPv3 ermöglicht eine flexible Integration in bestehende Netzwerke. Die breite Betriebssystemkompatibilität, einschließlich Windows, Linux, macOS, Android und VMware-Plattformen, erleichtert die Nutzung in heterogenen IT-Umgebungen. Die medizinische Zertifizierung nach EN 60601-1-2:2007 macht das Gerät auch für den Einsatz in Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen geeignet.
Funktionen und Ausstattung im Detail
Das Gerät verfügt über 16 unabhängige RS-232-Schnittstellen, die in verschiedenen Betriebsmodi konfiguriert werden können, darunter Real COM, TCP Server, TCP Client, UDP, Ethernet Modem, Pair Connection, Reverse Telnet und RFC2217. Die Baudrate kann zwischen 50 und 921.600 bps eingestellt werden, wobei die Datenbits (5–8), Stoppbits (1, 1.5, 2) und Paritätsarten (keine, gerade, ungerade, Space, Mark) flexibel angepasst werden können. Die Flusskontrolle unterstützt RTS/CTS, DTR/DSR und XON/XOFF. Die seriellen Signale umfassen TxD, RxD, RTS, CTS, DTR, DSR, DCD und GND. Die Konfiguration erfolgt über eine Web-Oberfläche (HTTP/HTTPS), Telnet-Console oder eine Windows-Utility-Software.
Technik verständlich erklärt
Die Ethernet-Schnittstelle unterstützt 10/100BaseT(X) über einen RJ45-Anschluss und bietet eine magnetische Isolation von 1,5 kV, was Störungen und Spannungsspitzen im Netzwerk abwehrt. Die Netzwerkfunktionen umfassen Standardprotokolle wie ARP, ICMP, DNS, DHCP Client, BOOTP, SMTP, SNMPv1/v2c, TCP/IP, UDP, LLDP und RFC2217. Die Zeitsteuerung erfolgt über SNTP. Die Sicherheitsfunktionen umfassen Authentifizierung über eine lokale Datenbank, Verschlüsselung mit AES-128, RSA-1024, SHA-1 und SHA-256 sowie Unterstützung für HTTPS (TLS 1.2) und SNMPv3. Ein integrierter Watchdog-Timer sorgt bei Systemausfällen für einen automatischen Neustart, was die Betriebssicherheit erhöht.
Kompatibilität und Zubehör
Der NPort 5610-16 ist mit einer Vielzahl von Betriebssystemen kompatibel, darunter Windows 95 bis 11, Server 2003 bis 2022, Linux Kernel 2.4.x bis 6.x, macOS 10.12–10.15 und 11.x, Android API ab 3.1.x sowie VMware ESXi, Fusion und Parallels. Die Treiberunterstützung ermöglicht eine nahtlose Integration in bestehende Systeme. Die Geräte sind für den Einsatz in industriellen Umgebungen ausgelegt und erfüllen EMV-Normen wie EN 55032/35, CISPR 32, FCC Part 15B Klasse A sowie EMS-Normen nach IEC 61000-4-2 bis -4-11. Die Sicherheitszertifizierung erfolgt nach UL 62368-1.
Montage und Installation
Das Gerät wird in einem 19-Zoll-Rack montiert und verfügt über Rack-Ohren für die Befestigung. Die Abmessungen betragen 480 mm (mit Rack-Ohren) bzw. 440 mm (ohne) in der Breite, 45 mm in der Tiefe und 198 mm in der Höhe. Das Gewicht beträgt 2.490 g. Die Bedienung erfolgt über ein LCD-Display und Konfigurationstasten am Gerät. Die Stromversorgung erfolgt über 100 bis 240 VAC (47–63 Hz), wobei der Stromverbrauch bei 141 mA @ 100 VAC liegt.
Vorteile im Betrieb
Der NPort 5610-16 bietet eine hohe Zuverlässigkeit mit einer MTBF von 680.154 Stunden (nach MIL-HDBK-217F). Die Betriebstemperatur reicht von 0 bis 60 °C, die Lagertemperatur von -20 bis 70 °C. Die Luftfeuchtigkeit darf zwischen 5 und 95 % liegen, solange keine Kondensation auftritt. Die integrierte Sicherheitsfunktionen und die Unterstützung für verschlüsselte Kommunikation (HTTPS, TLS 1.2) erhöhen die Datensicherheit. Die 5-jährige Garantie unterstreicht die Qualität und Langlebigkeit des Geräts.