Weitere Informationen zu Moxa SFP-1GLHXLC SFP-Transceiver 1000Base-LHX 40 km
Allgemein
Schnittstelle
1x Gigabit Ethernet SFP-Port
Steckverbinder
LC-Duplex
Transceiver-Typ
SFP-LHX
Wellenlänge
1310 nm
Übertragungsreichweite
40 km
Betriebstemperatur
-40 bis +85 °C
Lagertemperatur
-40 bis +85 °C
Luftfeuchtigkeit
5 bis 95 %
Leistungsaufnahme
1 W
Laserklasse
1
Zertifizierung
UL 62368-1, IEC 62368-1, EN 60825-1, EN 55032/35, FCC 15B, ICES-003, IEC 61000-4-x, DNV
Digitale Diagnoseüberwachung (DDM)
Hot-Pluggable
TTL-Signalerkennung
LVPECL differentiell Ein-/Ausgänge
Das Moxa SFP-1GLHXLC ist ein 1-Port Gigabit Ethernet SFP-Modul, speziell entwickelt zur Erweiterung von Glasfaserverbindungen in industriellen Netzwerken. Es dient als optischer Transceiver für Moxa Ethernet-Switches und ermöglicht die Übertragung von Daten über Single-Mode-Glasfaserkabel mit einer Reichweite von bis zu 40 Kilometern. Das Modul ist für den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen konzipiert, insbesondere in der industriellen Automatisierung, wo hohe Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit gefordert sind. Es basiert auf der SFP-1G-Serie von Moxa und ist für den Einsatz in Netzwerken mit 1000Base-LHX-Standard ausgelegt, wobei die Übertragung über eine Wellenlänge von 1310 nm erfolgt.
Einsatzbereiche
Das Modul ist für industrielle Anwendungen geeignet, bei denen eine stabile, lange Reichweite über Glasfaser erforderlich ist. Typische Einsatzszenarien umfassen die Vernetzung von Produktionsanlagen, Energieversorgungsnetzen, Verkehrsleitsystemen oder Fernüberwachungssystemen, wo die Verbindung über große Entfernungen sicher und unterbrechungsfrei sein muss. Die hohe Betriebstemperaturtoleranz von -40 bis +85 °C (T-Modelle) macht es auch für Außenbereiche und rauhe Umgebungen geeignet, wie beispielsweise in der Fördertechnik oder im Schienenverkehr.
Funktionen und Ausstattung im Detail
Das SFP-1GLHXLC verfügt über eine LC-Duplex-Schnittstelle, die für die Verbindung mit Standard-Glasfaserkabeln verwendet wird. Es ist als Hot-Pluggable-Modul ausgeführt, was bedeutet, dass es ohne Unterbrechung des Netzwerkbetriebs in einen kompatiblen Switch eingesetzt oder entfernt werden kann. Die digitale Diagnoseüberwachung (DDM) ermöglicht die Echtzeitüberwachung von Parametern wie Sendeleistung, Empfangspegel, Temperatur und Spannung, was die Netzwerkadministration vereinfacht. Die TTL-Signalerkennung und die LVPECL-differentiellen Ein- und Ausgänge unterstützen die Integration in verschiedene Netzwerkumgebungen.
Technik verständlich erklärt
Das Modul arbeitet im Gigabit-Ethernet-Standard (1000Base-LHX) und nutzt Single-Mode-Glasfaser, die für lange Übertragungsstrecken optimiert ist. Die Wellenlänge von 1310 nm ist für die Nutzung in Single-Mode-Systemen üblich und bietet eine gute Balance zwischen Reichweite und Signalqualität. Die maximale Reichweite von 40 km wird unter optimalen Bedingungen erreicht, wobei die tatsächliche Distanz von der Qualität der Faser, der Verbindungssteckverbindungen und der Signalstärke abhängt. Die TX-Leistung liegt zwischen +5 und -9,5 dBm, während der Empfangsbereich bis zu -33 dBm reicht, was einen Link Budget von bis zu 31 dB ermöglicht. Die Dispersion Penalty beträgt 1 bis 5 dB, was die Signalverzerrung über die Strecke berücksichtigt.
Kompatibilität und Zubehör
Das Modul ist speziell für Moxa Ethernet-Switches entwickelt und erfordert eine entsprechende SFP-Slot-Unterstützung. Es ist Teil der SFP-1G-Serie und kann mit anderen Modulen dieser Serie kombiniert werden, um verschiedene Glasfaseranwendungen abzudecken, einschließlich Multi-Mode, Single-Mode und WDM-Systeme. Für WDM-Anwendungen sind jeweils zwei Module (z. B. SFP-40A/B) paarweise erforderlich, um die Wellenlängenmultiplexung zu ermöglichen.
Montage und Installation
Die Installation erfolgt durch einfaches Einstecken des Moduls in den SFP-Slot des Switches. Aufgrund der Hot-Pluggable-Funktion ist keine Netzwerkausfallzeit erforderlich. Die Verbindung zum Glasfaserkabel erfolgt über die LC-Duplex-Steckverbindung. Die korrekte Ausrichtung und saubere Optik der Fasersteckverbindungen sind entscheidend für eine stabile Verbindung. Die Montage erfordert keine speziellen Werkzeuge, jedoch ist eine sorgfältige Handhabung der optischen Komponenten empfehlenswert, um Beschädigungen zu vermeiden.
Vorteile im Betrieb
Das Modul bietet eine hohe Zuverlässigkeit durch den erweiterten Betriebstemperaturbereich und die robuste Konstruktion. Die DDM-Funktion ermöglicht eine proaktive Netzwerküberwachung, wodurch potenzielle Störungen frühzeitig erkannt werden können. Die geringe Leistungsaufnahme von maximal 1 W reduziert die thermische Belastung im Switch. Die Zertifizierung als Klasse 1 Laserprodukt gemäß EN 60825-1 gewährleistet die Sicherheit bei der Handhabung. Die 5-jährige Garantie unterstreicht die Qualität und Langlebigkeit des Produkts.
Zertifizierungen und Umweltbedingungen
Das Modul erfüllt die Sicherheitsnormen UL 62368-1, IEC 62368-1 und EN 60825-1. Es ist zudem für EMI/EMC (EN 55032/35, FCC 15B, ICES-003) und EMS (IEC 61000-4-x Reihe) zertifiziert. Die maritime Zulassung durch DNV macht es auch für den Einsatz in Schiffen geeignet. Die Betriebstemperatur für T-Modelle liegt zwischen -40 und +85 °C, die Lagertemperatur beträgt ebenfalls -40 bis +85 °C. Die Luftfeuchtigkeit beträgt 5 bis 95 %, nicht kondensierend.
Laserklasse und Sicherheit
Als Klasse 1 Laserprodukt gemäß EN 60825-1 ist das Modul für den allgemeinen Einsatz sicher. Die Laserstrahlung ist nicht schädlich für das menschliche Auge, auch bei direktem Blick. Die Zertifizierung gewährleistet, dass das Gerät unter normalen Betriebsbedingungen keine Gefahr darstellt.
Lieferumfang
Das Produkt wird mit einem SFP-1G Modul und einer Garantiekarte geliefert.