Weitere Informationen zu Moxa SFP-1GLXLC SFP-Interface-Modul 1x 1000Lx
Allgemein
Schnittstelle
1 Port
Steckertyp
Duplex LC (Standard)
Kompatibilität
IEEE 802.3z
Signalausgang
Differentiell, LVPECL
Signal Detektion
TTL-Pegel
Laserklasse
Klasse 1
Digitale Diagnosefunktion
DDM unterstützt
Betriebstemperatur
-40 bis 85 °C
Fasertyp
Multi-Mode (OM1, OM2, OM3, OM4)
Wellenlänge
1310 nm
TX-Bereich
1270–1355 nm
RX-Bereich
1260–1610 nm
Sendeleistung (TX)
-1 bis -9 dBm
Empfangsleistung (RX)
-1 bis -19 dBm
Reichweite (OM1)
500 m
Reichweite (OM3/OM4)
1000 m
Hot-Pluggable
Das Moxa SFP-1GLXLC ist ein Gigabit-SFP-Transceiver-Modul, das zur Erweiterung von Ethernet-Switches mit Lichtwellenleiterverbindungen dient. Es ermöglicht die Übertragung von Daten im Gigabit-Ethernet-Standard über Glasfaserkabel und ist speziell für industrielle Netzwerkumgebungen konzipiert, wo hohe Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit gefordert sind. Das Modul ist IEEE 802.3z-konform und bietet eine digitale Diagnosefunktion (DDM), die den Betrieb überwacht und Statusinformationen wie Sendeleistung, Empfangsleistung und Temperatur liefert. Es verfügt über einen hot-pluggable LC-Duplex-Anschluss, der eine einfache Installation und Austauschbarkeit ohne Unterbrechung des Netzwerkbetriebs ermöglicht. Die Signalerkennung erfolgt über TTL-Pegel, und die Signalübertragung wird über zuverlässige LVPECL-Differenzsignale realisiert, was eine hohe Störfestigkeit und Signalintegrität gewährleistet.
Einsatzbereiche
Das Modul ist für Anwendungen mit hohen Entfernungsanforderungen geeignet, insbesondere in industriellen Umgebungen, wo robuste und wartungsarme Netzwerke notwendig sind. Es wird eingesetzt in Systemen, die auf Glasfaserkabeln basieren, wie z. B. in der Automatisierungstechnik, der Energieversorgung oder der Verkehrsinfrastruktur. Die Unterstützung von Multi-Mode- und WDM-Typen erweitert die Einsatzmöglichkeiten, insbesondere in Umgebungen, in denen mehrere Signale über ein einzelnes Kabel übertragen werden müssen.
Funktionen und Ausstattung im Detail
Das SFP-1GLXLC ist als T-Modell verfügbar, das für extreme Betriebstemperaturen von -40 bis 85 °C ausgelegt ist. Dies macht es besonders geeignet für Außenanwendungen oder industrielle Umgebungen mit starken Temperaturschwankungen. Die digitale Diagnosefunktion (DDM) ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung der Modulparameter, was die Wartung und Fehlersuche vereinfacht. Die TTL-Signalerkennung sorgt für eine präzise Erkennung des Signals, während die LVPECL-Differenzsignalübertragung eine stabile und störresistente Datenübertragung gewährleistet.
Technik verständlich erklärt
Das Modul arbeitet im Gigabit-Ethernet-Standard (1000BASE-LX) und nutzt eine Wellenlänge von 1310 nm, was es für die Verwendung mit Multi-Mode-Glasfaserkabeln geeignet macht. Die typische Reichweite beträgt bis zu 500 Meter bei OM1-Fasern, 2 Kilometer bei OM2-Fasern und 1 Kilometer bei OM3/OM4-Fasern. Die Sendeleistung liegt zwischen -1 und -9 dBm, die Empfangsleistung zwischen -1 und -19 dBm. Diese Werte gewährleisten eine zuverlässige Datenübertragung über die angegebenen Distanzen. Die Laserklasse 1 (EN 60825-1 konform) bedeutet, dass das Modul sicher für den Einsatz in der Nähe von Personen ist, ohne gesundheitliche Risiken durch Laserstrahlung.
Kompatibilität und Zubehör
Das Modul ist kompatibel mit IEEE 802.3z und kann in Switches eingesetzt werden, die SFP-Ports unterstützen. Es ist für den Einsatz mit Multi-Mode-Glasfaserkabeln der Typen OM1, OM2, OM3 und OM4 ausgelegt. Die Verwendung von WDM-Modulen ermöglicht die Kombination mehrerer Signale über ein Kabel, wobei in diesen Fällen ein Simplex-LC-Anschluss verwendet wird. Die Hot-Pluggable-Funktion erlaubt den Austausch des Moduls ohne Netzwerkausfall, was für kritische Anwendungen von Vorteil ist.
Montage und Installation
Die Installation erfolgt durch einfaches Einstecken des Moduls in einen SFP-Port des Switches. Der LC-Duplex-Anschluss ermöglicht eine direkte Verbindung mit entsprechenden Glasfaserkabeln. Die TTL-Signalerkennung sorgt dafür, dass das Modul automatisch erkennt, ob ein Signal anliegt, und die LVPECL-Übertragung gewährleistet eine stabile Signalübertragung. Die Hot-Pluggable-Funktion erlaubt den Austausch des Moduls ohne Unterbrechung des Netzwerkbetriebs.
Vorteile im Betrieb
Das Modul bietet eine hohe Zuverlässigkeit durch die digitale Diagnosefunktion (DDM), die den Betrieb überwacht und Fehler frühzeitig erkennen lässt. Die Hot-Pluggable-Funktion ermöglicht eine wartungsfreundliche Installation und Austauschbarkeit. Die Unterstützung von extremen Temperaturen von -40 bis 85 °C macht es für anspruchsvolle industrielle Umgebungen geeignet. Die Kompatibilität mit verschiedenen Multi-Mode-Fasertypen und die Möglichkeit zur Nutzung in WDM-Systemen erweitern die Einsatzmöglichkeiten. Die Laserklasse 1 gewährleistet eine sichere Nutzung ohne gesundheitliche Risiken.
Faseroptik-Module
Das Modul ist als SFP-LSX (Multi-Mode) ausgeführt, was bedeutet, dass es für die Verwendung mit Multi-Mode-Glasfaserkabeln konzipiert ist. Die typischen Reichweiten betragen 500 Meter bei OM1, 2 Kilometer bei OM2 und 1 Kilometer bei OM3/OM4. Die Wellenlänge beträgt typisch 1310 nm, wobei der TX-Bereich zwischen 1270 und 1355 nm und der RX-Bereich zwischen 1260 und 1610 nm liegt. Die Sendeleistung liegt zwischen -1 und -9 dBm, die Empfangsleistung zwischen -1 und -19 dBm. Diese Werte sind für eine stabile und zuverlässige Datenübertragung über die angegebenen Distanzen ausgelegt.
Betriebsumgebung
Das Modul ist für den Einsatz in industriellen Umgebungen ausgelegt, insbesondere in Anwendungen, die extreme Temperaturen erfordern. Die Betriebstemperatur von -40 bis 85 °C (nur T-Modelle) macht es für Außenanwendungen oder Umgebungen mit starken Temperaturschwankungen geeignet. Die Konformität mit der Laserklasse 1 (EN 60825-1) gewährleistet eine sichere Nutzung ohne gesundheitliche Risiken durch Laserstrahlung.
Garantie
Weitere Informationen zur Garantie sind auf der Webseite www.moxa.com/warranty verfügbar.