RCS Audio-Systems PBE-385 A, EAN: 4250458270302

RCS Audio-Systems PBE-385 A Bus-Extension Slave-Modul digital

Beschallungstechnik > Notfallwarnsysteme

RCS Audio-Systems PBE-385 A Bus-Extension Slave-Modul digital

Lieske-Nr. 102209
Hersteller-Nr. PBE-385 A
EAN-Code 4250458270302
Hersteller RCS Audio-Systems
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717,87 EUR inkl. MwSt.

Weitere Informationen zu RCS Audio-Systems PBE-385 A Bus-Extension Slave-Modul digital

Technische Daten
SystemzugehörigkeitVARES-3000
Abmessungen (B x H x T)55 x 60 x 90 mm
Das RCS Audio-Systems PBE-385 A ist ein digitales Hutschienenmodul, das als Bus-Extension Slave-Modul im System VARES-3000 eingesetzt wird. Es dient der Erweiterung des I²C-Busses aus der zentralen Steuereinheit PSS-224 C, um abgesetzte Baugruppen mit digitaler Kommunikation zu versorgen. Das Modul fungiert als Slave-Einheit und ermöglicht die potentialgetrennte Verlängerung des Bussystems, wodurch die elektrische Isolation zwischen Hauptsystem und externen Modulen gewährleistet ist. Dadurch können weitere Hutschienenmodule wie der PNC-224 A angeschlossen werden, ohne dass Störungen oder Spannungsdifferenzen die Kommunikation beeinträchtigen.

Einsatzbereiche
Das Modul ist für professionelle Anwendungen in der Beschallungstechnik und Steuerungstechnik konzipiert, insbesondere in Systemen, bei denen mehrere Module über größere Entfernungen verteilt sind. Es wird typischerweise in Notfallwarnsystemen eingesetzt, wo eine zuverlässige und störungsfreie Datenübertragung zwischen zentraler Steuerung und peripheren Einheiten erforderlich ist. Die Verwendung in der VARES-3000-Systemarchitektur ermöglicht eine flexible Skalierung der Anlage, ohne dass die Leitungsverbindungen direkt an der Hauptsteuereinheit angeschlossen werden müssen.

Funktionen und Ausstattung im Detail
Das PBE-385 A übernimmt die Rolle eines Slave-Moduls im I²C-Bussystem, wobei die Kommunikation über ein digitales Protokoll erfolgt. Es wird über ein Verbindungskabel mit der zentralen Einheit verbunden, wobei die maximale Kabellänge 20 Meter beträgt. Diese Länge ermöglicht eine räumliche Trennung zwischen der Hauptsteuerung und den angeschlossenen Modulen, ohne dass die Signalqualität beeinträchtigt wird. Die potentialgetrennte Anschlussart schützt das System vor Spannungsspitzen und Potentialdifferenzen, die bei unterschiedlichen Erdpotentialen in verschiedenen Räumen oder Gebäuden auftreten können.

Technik verständlich erklärt
Der I²C-Bus (Inter-Integrated Circuit) ist ein serielles Kommunikationsprotokoll, das häufig in Steuerungssystemen verwendet wird, um mehrere Baugruppen über ein gemeinsames Leitungspaar zu verbinden. Das PBE-385 A fungiert hierbei als Erweiterungseinheit, die den Bus über eine längere Strecke weiterführt. Die Potentialtrennung erfolgt über galvanische Trennung, wodurch elektrische Störungen und Spannungsdifferenzen zwischen den verbundenen Geräten verhindert werden. Dies ist besonders wichtig in größeren Anlagen, bei denen die Steuerungseinheit und die peripheren Module in unterschiedlichen elektrischen Netzen betrieben werden.

Kompatibilität und Zubehör
Das Modul ist speziell für den Einsatz im VARES-3000-System entwickelt und erfordert das Mastermodul PBE-185 A, das in der PSS-224 C installiert sein muss. Es ist kompatibel mit weiteren Hutschienenmodulen wie dem PNC-224 A, die über das erweiterte Bus-System angesprochen werden können. Die Verbindung erfolgt über ein separates Kabel, dessen Länge bis zu 20 Metern betragen darf. Die genaue Kabellänge ist abhängig von der Anlage und den elektrischen Bedingungen, jedoch ist die maximale Länge von 20 Metern im System vorgesehen.

Montage und Installation
Das Modul ist als Hutschienenmodul ausgeführt und wird in Standard-DIN-Hutschiene montiert. Die Installation erfolgt durch Einsetzen in die Schiene und anschließende Verkabelung mit dem Mastermodul PBE-185 A. Die Verbindungskabel müssen entsprechend der Systemanforderungen verlegt werden, wobei die maximale Länge von 20 Metern nicht überschritten werden darf. Die Installation erfordert keine speziellen Werkzeuge, jedoch ist die korrekte Verkabelung und die Einhaltung der elektrischen Normen für die Systemfunktion entscheidend.

Vorteile im Betrieb
Die Verwendung des PBE-385 A ermöglicht eine flexible und skalierbare Systemarchitektur, da zusätzliche Module an entfernten Standorten angeschlossen werden können, ohne dass die Hauptsteuerung direkt mit diesen verbunden sein muss. Die potentialgetrennte Übertragung erhöht die Stabilität und Zuverlässigkeit des Systems, insbesondere in Umgebungen mit unterschiedlichen Erdpotentialen. Die maximale Kabellänge von 20 Metern bietet ausreichend Flexibilität für viele Anwendungsszenarien in der Gebäude- und Notfalltechnik.

Abmessungen
Das Modul hat die Abmessungen 55 mm (Breite) × 60 mm (Höhe) × 90 mm (Tiefe) und ist somit kompakt genug, um in Standard-DIN-Hutschiene montiert zu werden, ohne viel Platz zu beanspruchen. Die kompakte Bauform ermöglicht eine dichte Montage in Schaltschränken und Steuerungskästen.

Systemzugehörigkeit
Das Modul gehört zum VARES-3000-System von RCS Audio-Systems und ist Teil einer modularen Steuerungsarchitektur, die für professionelle Anwendungen in der Beschallungstechnik und Notfallwarnsysteme entwickelt wurde. Die Integration in bestehende Systeme erfolgt über die PSS-224 C und das erforderliche Mastermodul PBE-185 A.
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