Weitere Informationen zu Schneider Electric EVD2S60TBB-G DC-Schnellladestation
Die Schneider StarCharge Fast 60 ist eine DC-Schnellladestation für alle Elektrofahrzeuge, konform mit IEC 61851-1 Ausgabe 3 und IEC 61851-23. Die Ladestation ist als Standsäule ausgeführt. Die Schutzart beträgt IP55, der Schlagfestigkeitsgrad IK10 (Touchscreen: IK08). Der Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 °C und 50 °C mit Leistungsreduzierung ab 50 °C. Zwei fest angeschlagene Ladekabel mit je 3,5 m Reichweite und CCS2-Fahrzeugstecker sind integriert, inklusive Kabelmanagement. Die nominale Ausgangsleistung beträgt 60 kW. Die Versorgung erfolgt dreiphasig (L1+L2+L3+N+PE). Der Bemessungsladestrom beträgt 95 A, skalierbar bis 105 A bei 380 VAC bis 415 VAC +/- 10 % und 50 oder 60 Hz. Kompatibel mit TN-S-, TN-C-S- und TT-Netzsystemen. Bei Einsatz eines zusätzlichen Trenntransformators ist auch der Betrieb im IT-Netz möglich. Zur Installation ist aufgrund des Gewichts ein Hebezeug erforderlich. Die Inbetriebnahme erfolgt über einen Laptop mit Zugriff auf den integrierten Webserver. Typische Einsatzbereiche sind Einkaufszentren, Gastronomie, Straßenparkplätze, Arbeitsplätze, Mehrfamilienhäuser und Fahrzeugdepots. Für den Depotbetrieb optimiert, unterstützt die Station das VDV 261-Protokoll für E-Bus-Anwendungen sowie die BCB-Toggle-Aufweckfunktion für den Ladevorgang-Neustart bei E-Lkw. Integriert sind Leistungsmodule mit 97 % Wirkungsgrad sowie MID- oder PTB-zertifizierte DC-Zähler. Die Authentifizierung zur Ladefreigabe erfolgt per RFID, NFC-Badge oder Kreditkarte. Alternativ kann das Fahrzeug per Plug and Charge authentifiziert werden, wahlweise mit Autocharge oder über ISO 15118. Ein eichrechtskonformer Energiezähler ist in der Station verbaut. Ein Touchscreen ermöglicht dem Nutzer die Auswahl von Ladeanschluss und Authentifizierungsmethode sowie die Steuerung des Ladevorgangs. Das Display zeigt den Ladezustand des Fahrzeugs an. Eine mehrfarbige LED signalisiert den Betriebsstatus von Ladevorgang und Station. Ein Stopptaster ermöglicht das schnelle Beenden eines Ladevorgangs bei Bedarf. Per Ladeinfrastruktur-Managementsystem (CSMS) kann die Station ferngesteuert werden. Zur Anbindung stehen ein RJ45-Ethernet-Anschluss, WLAN und ein 4G-Modem zur Verfügung. Der Betrieb ist als Einzelsystem oder im Verbund mit Backend-Anwendung für Energiemanagement, Authentifizierung und Abrechnung möglich. Die Konfiguration erfolgt über den integrierten Webserver. Zur Anbindung an das Überwachungssystem wird OCPP 1.6 verwendet, Modbus wird ebenfalls unterstützt. Verfügbare Dienste: Authentifizierung, Ladefreigabe, Ladeprotokolle, Diagnose, Lastmanagement und Remote-Software-Updates.