| Allgemein |
| Funktionsprinzip | induktive Übertragung über Kabelschleife |
| Material | Acryl-Glas |
| Farbe | schwarz |
| Signalübertragung | elektromagnetische Wellen |
Die induktive Höranlage von Telecom Behnke, Typ 20-2480A-BS, ist ein Modul zur Unterstützung hörbehinderter Personen in Sprechanlagen- und Kommunikationssystemen. Sie dient der Übertragung von Tonsignalen über eine Kabelschleife mittels elektromagnetischer Wellen, wodurch die Signale direkt an Hörgeräte mit Induktionsschleifenfunktion übertragen werden können. Das Gerät ist aus Acryl-Glas gefertigt und verfügt über eine schwarze Blende, die es optisch in die Umgebung integrieren lässt. Die Anlage ist für den Einsatz in Gebäuden konzipiert, wo eine barrierefreie Kommunikation erforderlich ist, beispielsweise in Wohnanlagen, Krankenhäusern oder öffentlichen Einrichtungen.
Einsatzbereiche
Die Höranlage ist speziell für den Einsatz in Sprechanlagen vorgesehen, wo eine klare und direkte Signalübertragung an Hörgeräte notwendig ist. Sie ermöglicht hörbehinderten Personen, ohne zusätzliche Verstärkung oder Kopfhörer, die Kommunikation über die Sprechanlage wahrzunehmen. Die Anwendung erfolgt in Innenräumen, wo die Kabelschleife im Boden oder an der Wand verlegt wird, um ein gleichmäßiges elektromagnetisches Feld zu erzeugen. Die Anlage ist daher besonders geeignet für Wohnungen, Altenheime, Krankenhäuser und andere Einrichtungen mit hohem Bedarf an barrierefreier Technik.
Funktionen und Ausstattung im Detail
Die Funktionsweise basiert auf der induktiven Übertragung: Das Tonsignal wird über eine Kabelschleife als elektromagnetische Welle abgestrahlt. Diese Welle wird von Hörgeräten mit Induktionsschleifenfunktion (T-Schalter) empfangen und in Ton umgewandelt. Die Anlage ist somit ein integraler Bestandteil eines größeren Sprechanlagensystems, das über ein separates Modul oder eine Sprechanlage mit integrierter Schleifenfunktion gesteuert wird. Das Acryl-Glas-Gehäuse sorgt für eine robuste und optisch ansprechende Abdeckung, die sich in standardisierten Installationen gut einfügt. Die schwarze Blende passt sich visuell in die meisten Innenraumgestaltungen an.
Technik verständlich erklärt
Die Technik der induktiven Höranlage beruht auf dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion. Das Tonsignal wird in ein Wechselstromsignal umgewandelt und über eine geschlossene Kabelschleife (meist im Boden oder an der Wand verlegt) abgestrahlt. Dieses erzeugt ein elektromagnetisches Feld, das von Hörgeräten mit T-Schalter empfangen wird. Die Frequenz des Signals liegt im Bereich, der für Hörgeräte optimiert ist, um eine klare und störungsfreie Übertragung zu gewährleisten. Die Anlage selbst benötigt keine zusätzliche Stromversorgung über das Netzwerkkabel (PoE), da sie über das Sprechanlagensystem gespeist wird.
Kompatibilität und Zubehör
Die Höranlage ist für den Einsatz in Sprechanlagen konzipiert, die über eine integrierte Schleifenfunktion oder ein externes Modul zur Signalübertragung verfügen. Sie ist kompatibel mit Hörgeräten, die über eine Induktionsschleifenfunktion (T-Schalter) verfügen.
Die Angaben beschränken sich auf die Funktionsweise, das Material (Acryl-Glas) und die Farbe (schwarz). Die Anlage ist nicht für den Außenbereich vorgesehen, da keine Schutzart wie IP67 genannt wird.
Montage und Installation
Die Montage erfolgt in der Regel an einer Wand oder an einer Tür, in der Nähe des Sprechanlagenmoduls. Das Gehäuse wird in eine passende Aussparung eingebaut, wobei die elektrische Verbindung zur Sprechanlage hergestellt wird. Die Installation erfordert grundlegende Elektro- und Installationskenntnisse, um die Verbindung zu gewährleisten und das elektromagnetische Feld gleichmäßig zu verteilen.
Vorteile im Betrieb
Die induktive Höranlage bietet eine zuverlässige und diskrete Lösung für hörbehinderte Personen. Da das Signal direkt an das Hörgerät übertragen wird, entstehen keine Lautsprechergeräusche, die Störungen verursachen könnten. Die Anlage ist wartungsfreundlich und integriert sich optisch in bestehende Systeme. Die Nutzung erfordert keine zusätzlichen Geräte oder Batterien, da die Energie über das Sprechanlagensystem bereitgestellt wird. Die Benutzer können die Kommunikation direkt über ihr Hörgerät wahrnehmen, ohne zusätzliche Hilfsmittel zu benötigen.