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Datenschutz in der Videoüberwachung

Was gibt es zu beachten? Kann ich mein Grundstück überwachen? Muss ich mich irgendwie rechtlich absichern? Industry-Electronics erklärt es Ihnen!

Zunächst einmal: Es gibt viele gute Gründe für eine Videoüberwachungsanlage. Sei es zur Abschreckung von Dieben, zum Schutz vor Vandalismus, zur Aufklärung von Straftaten oder einfach nur zur Überwachung. Derjenige, der sich eine Überwachungsanlage zulegt, hat meistens auch großes Interesse an einer möglichst umfassenden Überwachung und langfristiger Speicherung der Daten.
Aber: Wer geltende Gesetze und Vorschriften nicht beachtet, der hat schnell ein Problem. In Deutschland schränkt das Datenschutzgesetz den Einsatz von Videoüberwachung ein, da Videos einer Person als personenbezogene Daten eingestuft werden. Wer Videoüberwachung betreibt, der tut gut daran sich rechtlich abzusichern.

 

Informieren beim ProfiÜberwachungskamera Schild

Als Betreiber einer Videoüberwachungsanlage ist es Ihre Pflicht, Ihre Rechte sowie die rechtlichen Grundlagen zu kennen und eventuell Ihre Kunden auf selbige hinzuweisen. Holen sie sich deswegen selbst am besten Rat beim Fachmann: Dem spezialisierten Anwalt für Videoüberwachung. Sie können ebenfalls mit dem Landesdatenschutzbeauftragten ihres jeweiligen Bundeslandes in Kontakt treten.

 

Videoüberwachung ohne Grund?

Sie können nicht einfach so einen öffentlich zugänglichen Bereich überwachen. Dazu bedarf es entweder die freiwillige Zustimmung aller gefilmten Personen oder einen guten, durchschlagenden Grund – wie zum Beispiel Wahrung des Hausrechts oder Schutz vor Diebstahl. Doch was genau ist ein öffentlich zugänglicher Raum? Unter dem özR versteht man Bereiche zu denen jeder Zugang hat – eine öffentliche Straße, einen Supermarkt oder einen Parklplatz. Aber: auch Ihr Privatgrundstück kann als öffentlicher Raum gelten sofern Sie nicht durch geeignete Maßnahmen wie z.B. einen Zaun dieses abgrenzen.

 

Verhältnismäßigkeit

Wie schon erwähnt, muss für Videoüberwachung ein entsprechender Grund vorhanden sein. Jedoch gilt auch, dass immer geprüft werden muss, wo Daten geschützt werden könnten – z.B. durch Verpixelung oder durch Einschränkung der Überwachungszeiträume. Die Verhätlnismäßigkeit ergibt sich aus der Mischung aus Privat- und Intimsphäre. Somit ist das Filmen in Toiletten strengstens untersagt, auch wenn damit Vandalismus vorgebeugt werden könnte.

 

Kennzeichnung und Dokumentation

Um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, muss die Videoüberwachung durch ein geeignetes Hinweisschild gekennzeichnet werden. Dieses Schild muss sichtbar sein, BEVOR der gefilmte Bereich betreten wird. Außerdem muss aus dem Schild hervorgehen, wer der Betreiber der Videoüberwachung ist. Dokumentieren sie ihre Installation unbedingt durch den jeweiligen Datenschutzbeauftragten ihres Unternehmens. Sollte eine Prüfung stattfinden, muss diese Dokumentation dem Prüfer vorgelegt werden.

Wenn Sie weitere Fragen haben können Sie gerne unseren Datenschutzbeauftragten anrufen und Informationen anfordern.
Rufen Sie uns dazu unter der 07666/88499155 an.

 

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