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Editionen von Server 2012

Windows server 2012 Editionen

 

Windows Server 2012 Foundation  

Fakten:
    • Lizensierung pro Prozessor
    • Limitiert auf 1 Prozessor
    • Limitiert auf 32 GB RAM
    • Bis zu 15 User – keine CALs notwendig
    • Darf nicht virtualisiert werden (Gast-BS)
    • Kann nicht als Virtualisierungsplattform (Host) genutzt werden
Zielgruppe:
    • Kunde hat max. 15 Arbeitsplätze
    • Kunde will nicht virtualisieren
    • Kunde nutzt keinen Domänencontroller

 

Windows Server 2012 Essentials  

Essentials Microsoft Windows logo

Fakten:
    • Lizensierung pro Server
    • Limitiert auf 2 Prozessoren
    • Limitiert auf 64 GB RAM
    • Bis zu 25 User – keine CALs notwendig
    • Darf virtualisiert werden (Gast-BS)
    • Kann nicht als Virtualisierungsplattform (Host) genutzt werden
Zielgruppe:
    • 15-25 User ohne Terminalservernutzung
    • Kunde braucht keinen Terminalserver
    • Kunde muss den Server als Domänencontroller einrichten
    • Evtl. geplante Nutzung von Cloudservices von Microsoft

 

Windows Server 2012 Standard   

Windows server standardFakten:
    • Prozessorlizensierung + CALs
    • Bis zu 2 Prozessoren abgedeckt pro Lizenz; kein Prozessorlimit
    • Virtuelle Nutzungsrechte: 2 Instanzen pro Lizenz (=2 virtuelle Maschinen)
    • Kompletter Funktionsumfang (identisch mit Datacenter)
Zielgruppe:
    • Kunden mit mehr als 25 User
    • Nutzung von Terminalservices mit mehr als 15 Usern
    • Kunden die mit der virtualisierung starten wollen
    • Nutzung als VM

 

Windows Server 2012 DatacenterWindows - Datencenter

Fakten: 
    • Prozessorlizensierung + CALs
    • Bis zu 2 Prozessoren abgedeckt pro Lizenz; kein Prozessorlimit
    • Virtuelle Nutzungsrechte: unlimitierte Anzahl Instanzen pro Lizenz
      (=unlimitierte Anzahl virtueller Maschinen auf dem Server)
    • Kompletter Funktionsumfang
Zielgruppe:
    • Kunden mit hoher VM-Dichte
    • Kunden die den Aufbau einer privaten Cloudinfrastruktur planen
    • Nutzung für Server-Automation

 

Windows Storage Server 2012

Essentials Edition:
    • Einstieg als Unified Storage Appliance
    • Unterstützung für bis zu 50 User
    • Unterstützung für eine CPU (Sockel) und 32 GB RAM
    • Unterstützung für Domänenbeitritt
Standard Edition:
    • Unterstützung für bis zu 50 User
    • Unterstützung für 64 CPU-Sockel  - 2 CPU-Sockel lizensiert
    • Unterstützung für 4 TB RAM
    • Keine Einrichtung als Domänencontroller möglich
    • 2 virtuelle Nutzungsrechte enthalten (=2 Recht zur Nutzung in 2 Virtuellen Maschinen)

 

Basisfunktionen - Foundation vs-. Essentials

basisfunktionen-foundation-essentials.png

Rollenvergleich- Foundation vs - Essentials

rollenvergleich-foundation-essentials.png

rollenvergleich-foundation-essentials-2

Fußnote - Foundation - Essentials
1 nur Autoritätszertifikate nur Autoritätszertifikate, automatisch vorinstalliert
2 Muss Stammdomäne sein Ja, uneingeschränkt vorhanden
3 Limitiert auf 1 einzelnen DFS Stamm Limitiert auf 1 einzelnen DFS Stamm, automatisch vorinstalliert
4 Limitiert auf 50 RRAS Verbindungen und 10 LAS Verbindungen Limitiert auf 250 RRAS Verbindungen, 50 LAS Verbindungen und 2 LAS Servergruppen
5

Limitiert auf 50 Remote Desktop        Services.Verbindungen - CALs erforderlich

Limitiert auf 250 Remote Desktop Services Verbindungen - CALs erforderlich

 

 

 

 

Lizensierung der Foundation und Essentials Editionen


Die beiden Einstiegsversionen (Foundation und Essentials) beinhalten sowohl die Abdeckung der unterstützten CPUs, als auch der enthaltenen User (15 bzw. 25 User).

CALs sind nicht notwendig und auch nicht unterstützt.

Virtuelle Nutzungsrechte sind ebenfalls nicht enthalten, wobei der Windows Server 2012 Foundation im Gegensatz zum Essentials auch nicht virtualisiert betrieben werden darf.
Der Essentials Server unterstützt keine Eirichtung eines Remotedesktopservers (ehemals Terminalserver).

Der Foundation Server unterstützt dies. Hier muss für jeden Benutzer, der auf den Terminalserver zugreifen soll noch eine zusätzliche RDS-Lizenz erworben werden.

 

Basisfunktionen Standart vs. Datacenter

basisfunktionen-standard-datacenter.png

 

Lizensierung der Standard und Datacenter Editionen


Die Windows Server 2012 Lizenz (Standard / Datacenter) ist prozessorbasiert (Sockel).

Eine Lizenz deckt bis zu zwei Prozessoren ab. Eine Lizenz kann nicht auf mehrere Server verteilt werden und kann auch nicht einer virtuellen Maschine zugewiesen werden.

Ebenfalls ist die gemischte Lizensierung von Standard und Datacenter Editionen auf demselben Server nicht möglich.
Die Windows Server 2012 Standard Edition enthält virtuelle Nutzungsrechte für 2 virtuelle Maschinen (VMs).

Diese können für einen Server durch den Kauf weiterer Standard Editionen (Zusatzlizenzen) erweitert werden.
Die Datacenter Edition erlaubt eine unbegrenzte Nutzung von virtuellen Maschinen auf dem lizenzierten Server.
 

 

 

 

Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick


    • Server-Lizenzierung nach der Anzahl der Prozessoren
    • Client-Zugriffs-Lizenzierung nach wie vor über Zugriffe (CALs)
    • Vereinheitlichung der Microsoft Windows Server Lizenzierung mit der Server-Verwaltung System Center


Beispiel 1 - 1 Server, 2 CPUs, keine VMs

 serverbeispiel1.png
    
Die totale Anzahl der CPUs der Server muss lizensiert werden.
Jede Lizenz,  Datacenter oder Standard Edition, bietet das Recht auf bis zu 2 Prozessoren betrieben zu werden. In diesem Beispiel hat der Server 2 CPU-Sockel & ist mit einer Betriebssystemlizenz lizensiert.


Beispiel 2: 1 Server, 4 CPUs, keine VMs

 serverbeispiel2.png
      
In diesem Beispiel hat der Server 4 CPU-Sockel. Zusätzliche Lizenzen müssen erworben werden, für Server mit mehr als 2 Prozessoren. Es sind 2 (rot / blau)Lizenzen der jeweiligen Edition (Std. / DC) erforderlich, um 4 CPU-Sockel (2x von der roten Lizenz, 2x von der blauen Lizenz) abzudecken.

 

Beispiel 3: 1 Server, 2 CPUs, 6 VMs

  serverbeispiel3.png
    
    
In diesem Beispiel soll ein Server mit 2 CPU-Sockeln lizensiert werden. Das Management-Betriebssystem des Servers wird Server 2012 in der Standard-Edition sein. Außerdem soll als Virtualisierungsanforderung eine Nutzung von 6 virtuellen Instanzen möglich sein.
Die Abdeckung erfolgt wie folgt: (entsprechende Abdeckungen eingefärbt)
Mit der rot eingefärbten Lizenz werden die beiden CPUs abgedeckt, sowie 2 virtuelle Nutzungsrechte bereit gestellt. Durch die orange Lizenz werden virtuelle Nutzungsrechte für 2 weitere VMs ermöglicht. 
Die grüne Lizenz bietet ebenfalls ein virtuelles Nutzungsrecht für 2 VMs und ergibt somit eine Gesamterreichung von 6 Nutzungsrechten für virtuelle Maschinen. Die orange und grüne Lizenz erweitert ebenfalls auch die Nutzungsrechte um jeweils 2 weitere CPU-Sockel - diese sind hier aber nicht erforderlich, da nur zwei CPU-Sockel bestückt wurden.


Zusammenfassung - Abdeckung wie folgt:


 • Rote Lizenz deckt die beiden CPUs ab, sowie 2 virtuelle Nutzungsrechte
 • Orange Lizenz bietet ein virtuelles Nutzungsrecht für 2 weitere VMs
 • Grüne Lizenz bietet ein weiteres, virtuelles Nutzungsrecht für 2 VMs


Kaufmännische Sicht - welche Edition sollten Sie nehmen?

Aus kalkulatorischer Sicht rechnet sich die Nutzung einer Datacenter-Edition im Vergleich zur Standardedition für Sie ab einer Anzahl von 11 virtuellen Maschinen. Als Basis dient hier eine 2-Sockel Maschine. Bei einer 4-Sockel Maschine würde sich die Anzahl sogar verdoppeln, da 2 Lizenzen (für jeweils 2 CPU-Sockel) der Datacenter-Edition notwendig wären. Standard-Lizenzen hingegen bereits aufgrund der Zusatzlizenz für die 4 virtuellen Maschinen auch die 4 CPU-Sockel abdeckt.

 

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