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Wie überprüfe ich den Akkuverbrauch unter Android?

Sind Sie nicht zufrieden mit der Akkulaufzeit?

Ein Problem vieler Smartphone-Besitzer ist die Akkulaufzeit. Es gibt viele Gründe, warum der Akku nicht so lange durchhält, manchmal nicht einmal einen normalen Arbeitstag. Schuld daran ist vor allem der Bildschirm, die Funkeinheiten aber auch viele Apps, Updates oder das System verbrauchen die wertvolle Energie. Zuerst sollte man sich daher mal einen Überblick verschaffen wie und durch was die Akkuenergie denn verbraucht wird. Oftmals ist man vielleicht gewohnt, dass der Akku den ganzen Tag durchhält

 

Wie identifiziere ich die Akkufresser?

Zuerst ziehen Sie auf Ihrem Smartphone den Finger vom oberen Rand nach unten um das Menü zu öffnen.

 

 

Im Einstellungsmenü suchen Sie nach dem Menüpunkt Akku.

 

 

Die Akku-übersicht erscheint. Tippen Sie dort auf Akkuverbrauch.

 

 

Eine Auflistung der größten Verbraucher erscheint -


 



und mit einem Tipp auf den Verbraucher gibt es mehr Informationen wie z.B. wie sehr die App den Prozessor beansprucht oder wieviele Daten sie nutzt.

Stromverbrauch einer App detailansicht

 

Was kann ich tun um meinen Akkuverbrauch zu senken?

Wenn Sie einen der "Fresser" identifiziert haben, ist es Zeit zu handeln.
Es kann schon hilfreich sein einfach nur den Cache der App zu löschen (App Info - Cache leeren) oder sie am besten zu deinstallieren und wenn möglich eine alternative App herunterzuladen.
Mit Android 5.0 kam außerdem der Energiesparmodus mit an Bord - diese senkt den Standyverbrauch nachhaltig allerdings auf Kosten der dauernden Erreichbarkeit  (Emails kommen z.B. später an da Hintergrunddaten später synchronisiert werden).

 

Was kann ich noch tun? 7 Tipps!

Helligkeit

Wenn Sie in einem ausreichend beleuchteten Raum sind, können Sie auch mit weniger hell beleuchtetem Display Ihre Anzeige noch gut ablesen. Vorteil: Je geringer die Helligkeit, desto weniger Strom wird benötigt – Ihr Akku hält länger. Je nach Android Version können Sie die Helligkeit reduzieren, indem Sie Ihren Daumen ans obere Ende des Displays platzieren und nach unten fahren. Im geöffneten Mini-Menü können Sie Ihre Helligkeit mit dem Schieber einstellen.

 

Kabellose Verbindungen

Vielen passiert das: Sie gehen aus dem Haus, aktivieren ihre mobile Daten aber lassen ihr WLAN an – ein großer Fehler. Ihr Smartphone scannt nun die ganze zeit nach verfügbaren Wifi-Accespoints. Und das kostet Akku. Deaktivieren Sie unnötige Verbindungen wenn Sie sie nicht brauchen. Dazu gehören (je nach Smartphone) WLAN, Bluetooth, NFC und vorallem: GPS. Benötigen Sie GPS nicht, sollten Sie es unbedingt deaktivieren. Andernfalls nutzen zahlreiche Apps den sogenannten Location Based Service – um passende Werbung loszuwerden. Und das kostet Akku.

 

Widgets & Hintergründe

Unterschätzt, aber nicht sparsam: Widgets, die sich bei vielen Nutzern zahlreich auf dem Smartphone Bildschirm tummeln, sind dauernd laufende Apps. Und das kostet Akku. Auch durch anfallende Datensynchronisierung wie z.B. durch Wetter-Apps oder Mail-Widgets. Live-Hintergründe sind ebenfalls einer der großen Akkufresser – die GPU des Smartphones muss andauernd den sich hübsch bewegenden Hintergrund berechnen.

Der Home Button

Wenn sie Apps beenden, seien sie ehrlich: Wieviele von Ihnen verwenden einfach den Home Button? Das ist auch einer der Gründe, warum ihr Akku so schnell leer ist – So beendete Apps laufen einfach unbemerkt im Hintergrund weiter. Dies kostet CPU-Laufzeit sowie Arbeitsspeicher. Bei modernen Smartphones kann es schon mal vorkommen, dass man nach 2 Tagen Laufzeit zufällig schaut welche Apps noch offen sind – Und dass die Kamera, mit der man gestern morgen den Sonnenaufgang aufgenommen hat, immer noch offen ist. Das kostet!

 

Äußere Einflüsse

Auch Temperaturen haben Einfluss auf den Akku. Sollten Sie im tiefsten Winter unterwegs sein, sollten Sie Ihr Smartphone warm einpacken – Einerseits um die empfindliche Elektronik zu schützen, andererseits um den Akku, der bei Kälte weniger Kapazität hat, weniger zu belasten.

 

Apps

Auch Apps können hilfreich sein: Sie tummeln sich jedoch haufenweise im App Store – Sie sollten nicht einfach irgendeine x-Beliebige herunterladen. Ein Beispiel für eine gelungene Akkusaver-App ist Optimus Battery Saver. Jedoch tut es auch jede andere App mit mehr als einer Million Downloads.

 

Das richtige Aufladen und die gängigsten Akku-Mythen

Zunächst einmal:
Überladen oder Überhitzen wie bei den alten aufladbaren AA-Batterien ist in Smartphones nicht möglich. Verbaute Ladeelektronik verhindert das. Zudem gibt es den sogenannten Memory Effekt (Wikipedia definiert ihn so: Als Memory-Effekt wird der Kapazitätsverlust bezeichnet, der bei sehr häufiger Teilentladung eines Nickel-Cadmium-Akkus mit gesinterten Elektroden und anderer Akkutypen auftritt. Der Akku scheint sich den Energiebedarf zu merken und mit der Zeit, statt der ursprünglichen, nur die bei den bisherigen Entladevorgängen benötigte Energiemenge zur Verfügung zu stellen.) bei Li-Ion Akkus nicht. Ihr Akku hält bei richtiger Pflege in etwa 3 Jahre.

 

Optimales Aufladen

Ganz leer und ganz voll: Das war früher mal. Sie sollten Ihren Akku zwischen 30 und 70 % Ladung halten. Sie sollten daher baldmöglichst ans Netz, wenn der Akku Warnhinweis erscheint.

Umgekehrt ist es nicht ratsam, ihren Akku bereits mit 50% ans Netz zu hängen: Ebenfalls schlecht ist kurzzeitiges Laden um “ein paar Prozent abzustauben” bevor man aus dem Haus geht. Zimmertemperaturen sind am besten für ihren Akku – Draußen auf dem Balkon im Winter aufzuladen hingegen lässt ihren Akku schneller altern.

 

Akku Mythen

Das erste Laden sollte mindestens XY Stunden dauern: Wer hat diesen Satz nicht schoneinmal gehört, sei es von Eltern oder vom Partner. Dabei möchte man sein neues Gerät doch so gerne ausprobieren! Wir können sie beruhigen: Der Vorgang des “Akku-trainierens” stammt noch aus der Zeit in der Nickel-Cadmium Akkus verwendet wurden. Das nannte man damals Neukonditionierung, um maximale Leistung zu erreichen. Das gibt es bei Li-Ion Akkus nicht mehr.

 

Nur Original Ladezubehör verwenden: Ein vorallem von Smartphone Herstellern verbreiteter Mythos – Wer kein Original Zubehör verwendet macht sein Smartphone kaputt. Das stimmt so nicht, Fremdzubehör mit guter Qualität leistet ebenfalls gute Dienste. Sie sollten jedoch darauf achten, dass Ihr Ladegerät den gängigen Spezifikationen unterliegt. Zwischen 1 und 2 Ampere sind üblich für Smartphones. Geringere Leistung schadet ihrem Smartphone nicht, aber es dauert länger. Ansonsten regelt Ihr Telefon selbst mit seiner Ladeelektronik alle nötigen Werte. Vermeiden sollte man Billigstladegeräte für 1,99 aus Fernost – der deutsche Onlinehändler muss für seine Produkte Gewährleistung bringen und dafür haften, der ebay-Händler aus Fernost dagegen nicht.

 

 

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