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Was bedeutet OLED?

OLED steht für „organic light-emitting diode“ oder „organische Licht-emittierende Diode“. Eine OLED ist ein Dünnschichtelement aus organischen Halbleitern, das unter Strom leuchtet. Der Unterschied zu LEDs, also anorganischen Leuchtdioden liegt in der elektrischen Strom- und Leuchtdichte und im Material der Diode. OLEDs verfügen über eine geringere Leucht- und Stromdichte und verwenden keine einkristallinen Materialen für die Diode. Dadurch lassen sich OLEDs mit einer Dünnschichttechnik kostengünstiger als herkömmliche LEDs herstellen, allerdings ist die Lebensdauer geringer als bei anorganischen LEDs.

Die OLED-Technologie wurde 1950 entdeckt, allerdings waren die technischen Umstände damals noch nicht ausgereift, um diese Technologie weiter zu erforschen. Darum verzögerte sich die eigentliche Entwicklung auf das Jahr 1979.

Die OLED-Technologie ist besonders geeignet für Bildschirme, Smartphones und TV-Geräte. Darüber hinaus ist diese Technik aufgrund der Materialeigenschaften äußerst interessant für biegsame Bildschirme und elektronisches Papier.

Der Vorteil von OLED-Bildschirmen im Gegensatz zu herkömmlichen LCDs (Liquid crystal display) ist ein sehr hoher Kontrast, da OLEDs ohne eine Hintergrundbeleuchtung auskommen. Schwarze Pixel emittieren einfach kein Licht. LCDs wirken nur als Farbfilter, durch die die Hintergrundbeleuchtung immer noch durchscheinen kann. Zudem reagiert jede einzelne OLED unabhängig von andern Dioden, wodurch extreme Farbechtheit erzeugt werden kann.


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